Hinweis zu verkauften Links, die PageRank weitergeben

Seit mehreren Jahren weisen wir bereits darauf hin, dass das Verkaufen von Links, welche PageRank weitergeben, im Widerspruch zu unseren Qualitätsrichtlinien steht. Regelmäßig wiederholen wir derartige Hinweise um dabei zu helfen, Websitebetreiber und Webmaster an diese Richtlinien zu erinnern.

Seid bitte vorsichtig, wenn euch jemand kontaktiert und euch anbietet für Links oder "Advertorials", die PageRank weitergeben, zu bezahlen. Das Verkaufen von Links (oder ganzen "Advertorial"-Seiten mit eingebetteten Links), welche PageRank weitergeben, steht im Widerspruch zu unseren Qualitätsrichtlinien und wir führen durchaus Schritte gegen solche Regelverstöße durch. Folgen für eine Website, welche Links verkauft, können z. B. sein, dass wir dieser Website in den Suchergebnissen weniger Vertrauen schenken. Eine weitere Folge kann die Reduzierung des sichtbaren PageRank in der Google-Toolbar sein. Ebenso kann eine Folge ein niedrigeres Ranking in unseren Suchergebnissen sein.

Falls ihr einen Hinweis zu verkauften Links, welche PageRank weitergeben, in den den Webmaster-Tools findet, solltet ihr "nach möglicherweise künstlichen oder unnatürlichen Links, die auf andere Websites verweisen und zur Manipulation von PageRank dienen könnten" Ausschau halten. Dies ist ein Hinweis, dass eure Website in unserem Index an Vertrauen eingebüßt hat.

Um das Problem zu lösen, solltet ihr sicherstellen, dass jegliche verkaufte Links auf eurer Website keinen PageRank mehr weitergeben. Ihr könnt dazu entweder die verkauften Links oder die "Advertorial"-Seiten entfernen, oder aber sicherstellen, dass die bezahlten Links das rel="nofollow"-Attribut aufweisen. Nachdem ihr sichergestellt habt, dass keine der verkauften Links mehr PageRank weitergeben, könnt ihr einen Antrag auf erneute Überprüfung starten: Falls bei euch eine manuelle Maßnahme vorlag, wird sich jemand bei Google diesen Antrag anschauen. Nachdem der Antrag bearbeitet wurde, bekommt ihr eine Nachricht über das Ergebnis des Antrags auf Überprüfung.

Wir nehmen diese Sache sehr ernst und empfehlen euch wirklich, das Verkaufen (und Kaufen) von Links welche PageRank weitergeben zu vermeiden um einen Vertrauensverlust in eure Website zu verhindern, einen niedrigeren PageRank in der Google-Toolbar zu verhindern und geringere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen oder im Extremfall sogar den Ausschluss aus den Suchergebnissen zu verhindern.

Post von Matt Cutts, Distinguished Engineer (Übersetzung von Sven Naumann, Search Quality Team)


Dienstag, 26. Februar 2013 um 08:47

Kommentare:

WebMeister77 hat gesagt…

Lieber Herr Naumann,

"Wir nehmen (verkaufte Links) sehr ernst".

Ganz ehrlich - das glaubt kein Mensch mehr. Die gesamte SEO-Industrie macht nichts anderes, den lieben langen Tag (+onpage, was ja legal ist).

So, und nun zum Problem, vielleicht auch einer (statistisch mathematischen) Lösung.

De-Facto ist es auf natürlichem Weg ausgeschlossen, in einer Nischenbranche wie ANONYMISIERT einen Sistrix-Sichtbarkeitsindex von knapp 4 zu bekommen, so wie ANONYMISIERT es hat.

Unsere Seite ANONYMISIERT ist (weitgehend) frei von unnatürlichen Links, aber das ist ein Nachteil für uns.

LÖSUNGSVORSCHLAG:
Warum stellt Google nicht einfach eine Verhältniszahl (intern) her, welche das Suchvolumen mit der Anzahl Links vergleicht? Vielleicht ist das noch nicht ganz zuverlässig, weil es manche kommerzielle Angebote gibt, die einfach keinen Menschen für eine natürliche Verlinkung interessieren, aber hierfür könnte man noch branchenübergreifende Verhältniszahlen je Kategorie erstellen.

Anschließend Ranken nach Abweichung vom "natürlichen" Durchschnitt. Wer deutlich zu viele hat ist verdächtig, wer zu wenig hat eben zu uninteressant.

Oder haben Sie einen anderen Tipp, der mich davor bewahrt gegen die Richtlinien zu verstoßen und gleichzeitig viel Geld im Monat an SEOs auszugeben (die das neuerdings dezentral machen)?

Beste Grüße

ITworks Systemhaus hat gesagt…

Hallo zusammen, ich sehe noch ein weiteres Problem.

Hier wird ja wirklich jeder Link verallgemeinert und alle Webmaster bzw. Redakteure werden als SEOler abgestempelt?

Wie wollt Ihr denn zwischen einem Bericht eines Bloggers, der nunmal nicht das technische Verständniss dafür hat einen Quellcode anzupassen und einem SEOler, der absichtlich das NoFollow Attribut weglässt differenzieren?

Sogar bei einem Blog auf Blogger gibt es für einen "Redakteur ohne HTML-Erfahrung" keine Möglichkeit einen NoFollow-Link zu erstellen. Und was ist mit den Leuten, die sich üpberhaupt nicht für SEO interessieren, sondern einfach nur einen Blog erstellen möchten? Werden dann alle DoFollow Links, die auf Unternehmen oder Produkte hinweisen als Spam angesehen?

Es muß doch andere Möglichkeiten geben Links zu bewerten. DoFollow ist nunmal die Regel und nicht die Ausnahme. Es ändert ja niemand seinen Quellcode ab, nur damit der Link "google-konform" ist? Ihr verlangt von mehreren Millionen, dass Sie sich nach Euch richten, wobei es für Euch wahrscheinlich wesentlich einfacher wäre, wenn Ihr Euch danach richtet was als "normaler" Link gesetzt ist oder sehe ich hier was falsch?

Glückwunsch! Du hast Botcoins entdeckt, eine neue Währung für Webmasters! Du kannst Botcoins für tägliche Suchanfragen verwenden, ohne irgendetwas einzutippen! (100 Botcoins = 1 Freisuche). Um deine Botcoins einzulösen, finde einfach einen Mitarbeiter des Google Search Teams in Person, überreiche das Botcoin-Zertifikat und fordere deine Suchanfrage ein. Der Google-Mitarbeiter wird die Suche dann für dich ausführen (keine gesicherte SSL-Verbindung verfügbar, während dieses Dialogs). -- Anmerkung: Der Google-Mitarbeiter könnte dich ignorieren oder lieber auch eine andere Suche ausführen, sofern er oder sie schlechte Laune hat. Und momentan werden keine Mining Möglichkeiten für Botcoins angeboten.