1000 Wörter über Bilder

Bilder in 1001 Wörtern
Kreativität ist ein wichtiger Teil unseres Lebens und bereichert nahezu alles, was wir tun. Nehmen wir an, ich möchte einem Teamkollegen einen Kaffee servieren, der was hermacht, aber meine Kreativität lässt mich im Stich. Das wäre bzw. ist tatsächlich einer dieser Momente, in denen ich mich gerne durch Google Bilder inspirieren lasse.

Google Bilder-Suche nach Kaffeekunst


Die Bildergebnisse unserer Suche stammen von Publishern verschiedenster Größenordnungen, zum Beispiel von Bloggern und Medien- oder Bildagenturen, die diese Bilder in ihre eigenen HTML-Seiten eingebettet haben. Google kann die Bildformate BMP, GIF, JPEG, PNG und WebP sowie SVG indexieren.

Aber wie kann Google wissen, dass auf dem Bild Kaffee und nicht etwa Tee zu sehen ist? Beim Indexieren von Bildern durch unsere Algorithmen wird der Text auf der Seite, auf der sich das Bild befindet, analysiert. Daraus ergeben sich Rückschlüsse auf das Bild. Wir berücksichtigen auch den Titel und den Textkörper der Seite. Weitere Informationen ergeben sich vielleicht aus dem Dateinamens des Bildes, dem mit dem Bild verknüpften Ankertext und "alternativem Text;". Außerdem können wir maschinelles Sehen und, falls auf der Seite vorhanden, die Bildunterschrift auf der Bilder-Sitemap, nutzen.

Helft uns, eure Bilder zu indexieren! Achtet dazu auf folgende Punkte:

  • Wir müssen sowohl die HTML-Seite, in die das Bild eingebettet ist, als auch das Bild selbst crawlen können.
  • Das Bild muss in einem der von uns unterstützten Formate vorliegen: BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP oder SVG.
Weitere Tipps:

  • Der Name der Bilddatei sollte den Inhalt des Bildes reflektieren.
  • Das Bildattribut "ALT" sollte das Bild so beschreiben, dass es für einen Leser verständlich ist.
  • Außerdem ist es hilfreich, wenn der Text der HTML-Seite und der Text in unmittelbarer Bildnähe mit dem Bild in Zusammenhang stehen.

Hier einige Antworten auf Fragen, die uns oft gestellt werden:

F: Warum crawlt manchmal Googlebot meine Bilder und nicht Googlebot-Image?

A: Das geschieht meistens, wenn nicht klar erkennbar ist, dass eine URL auf ein Bild verweist. Deshalb crawlen wir solche URLs zuerst mit Googlebot. Stellt sich dann heraus, dass die URL zu einem Bild führt, crawlen wir im Allgemeinen noch einmal mit Googlebot-Image. Daher ist es ratsam, sowohl Googlebot als auch Googlebot-Image das Crawlen eurer Bilder und Seiten zu gestatten.


F: Gibt es wirklich eine maximale Dateigröße für Bilddateien?

A: Bilder werden unabhängig von ihrer Größe indexiert. Eine Beschränkung der Dateigröße gibt es also nicht.


F: Was geschieht mit den EXIF-, XMP- und anderen Metadaten zu meinem Bild?

A: Wir möchten unseren Nutzern die Suche erleichtern. Deshalb nutzen wir alle Informationen, die wir zu einem Bild finden. Informationen wie EXIF-Daten werden möglicherweise zusätzlich auf der rechten Seitenleiste der Interstitial-Seite angezeigt, die beim Klicken auf das Bild erscheint.



F: Sollte ich wirklich eine Bilder-Sitemap einreichen? Was bringt das?

A: Ja! Über Bilder-Sitemaps erfahren wir von euren neuen Bildern. Möglicherweise erhalten wir darüber auch Informationen zum Bildinhalt.


F: Ich hoste meine Bilder über ein CDN. Wie kann ich trotzdem eine Bilder-Sitemap verwenden?

A: Beschränkungen für das domainübergreifende Scripting (auf Englisch) gelten nur für das Sitemap-Tag. Bei Bilder-Sitemaps kann das Tag auf eine URL einer anderen Domain verweisen. Daher könnt ihr für eure Bilder ohne Weiteres ein CDN verwenden. Wir empfehlen auch, den Domain-Namen des CDN in den Webmaster-Tools zu bestätigen, damit wir euch über Crawling-Fehler informieren können, die gegebenenfalls bei uns auftreten.


F: Gibt es Probleme, wenn meine Bilder auf mehreren eigenen Domains oder Sub-Domains wie CDNs oder ähnlichen Websites zu finden sind?

A: Am besten ist es im Allgemeinen, jeden Inhalt, gleich welcher Art, nur an einem Ort bereitzustellen. Bei einer Vervielfältigung eurer Bilder über viele Hostnamen hinweg legen unsere Algorithmen möglicherweise eine Kopie als die kanonische Version fest, auch wenn dies vielleicht nicht die von euch bevorzugte Bildversion ist. Darüber hinaus kann das Crawlen und Indexieren eurer Bilder länger dauern.


F: Manchmal ist das Ranking des Originalbildes niedriger als die Versionen von anderen Quellen. Wie kommt es dazu?

A: Wir ermitteln den Kontext eines Bildes über den Text auf der jeweiligen Seite. Wenn beispielsweise das Originalbild auf der Seite einer Bildergalerie erscheint, aber mit nur sehr wenig Text, wird in den Suchergebnissen unter Umständen eher eine Seite mit mehr Kontext angezeigt. Wenn ihr den Eindruck habt, für eine bestimmte Anfrage wirklich schlechte Suchergebnisse zu erhalten, könnt ihr auf den Feedback-Link unterhalb der Suchergebnisse klicken oder das Beispiel in unserem Hilfeforum für Webmaster veröffentlichen.

Google SafeSearch

Wenn der Google SafeSearch-Filter aktiviert ist, werden mit unseren Algorithmen viele verschiedene Signale verarbeitet, anhand derer wir entscheiden, ob ein Bild bzw. bei der Google Websuche eine Seite aus den Ergebnissen herausgefiltert werden soll. Bei Bildern werden einige dieser Signale durch maschinelles Sehen generiert. Allerdings werden bei SafeSearch-Algorithmen auch grundlegendere Aspekte untersucht, etwa die Stellen, an denen das Bild zuvor verwendet wurde, und der Kontext des Bildes.

Zu den stärksten Signalen gehören allerdings Seiten-Markups, die auf nicht jugendfreie Inhalte hinweisen. Wir empfehlen Webmastern, die nicht jugendfreie Inhalte veröffentlichen, ihre Seiten mit einem der nachstehenden Meta-Tags auszuzeichnen:

<meta name="rating" content="adult" />
<meta name="rating" content="RTA-5042-1996-1400-1577-RTA" />

Viele Nutzer möchten nicht jugendfreie Inhalte in ihren Suchergebnissen gerne vermeiden, insbesondere wenn auch Kinder den Computer benutzen. Webmaster, die einen dieser Meta-Tags verwenden, helfen uns, Nutzern keine unerwünschten oder unerwarteten Ergebnisse zu zeigen. Damit tragen sie zu einer besseren Nutzererfahrung bei.

Wie alle Algorithmen filtert SafeSearch Inhalte gelegentlich fälschlicherweise heraus. Wenn ihr der Ansicht seid, dass eure Bilder oder Seiten ungerechtfertigterweise von SafeSearch herausgefiltert wurden, teilt uns dies bitte über das folgende Formular (auf Englisch) mit.


Weitere Informationen zum Indexieren von Bildern durch Google findet ihr im Abschnitt Bilder der Hilfe für Webmaster und in unserem ausführlichen Starter Guide zur Suchmaschinenoptimierung. Wenn ihr weitere Fragen habt, können ihr diese im Hilfeforum für Webmaster posten.


Von Gary Illyes, Webmaster Trends Analyst (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Montag, 14. Mai 2012 um 16:58

Webinhalte verschieben - aber richtig!


Bei der Wartung einer Website kann es vorkommen, dass man als Webmaster die gesamte Website oder Teile davon an einen neuen Ort verschieben möchte. Zum Beispiel sollen manchmal Inhalte von einem Unterverzeichnis in eine Sub-Domain oder in eine völlig neue Domain verschoben werden. Die Änderung des Ortes von Inhalten kann etwas aufwändig sein, aber es lohnt die Mühe, es richtig zu machen.

Damit Suchmaschinen die neue Struktur eurer Website gut nachvollziehen können und die Website möglichst nutzerfreundlich wird, haltet euch am besten an diese Richtlinien:
  • Es ist wichtig, dass ihr für alle Nutzer und Bots, die die alte Seite eurer Inhalte besuchen, 301-Weiterleitungen zur neuen Seite einrichtet. Zur Verdeutlichung der Beziehung zwischen den beiden Seiten sollte jede alte URL auf die neue URL verweisen, unter der ähnliche Inhalte gehostet werden. Falls die Verwendung von 301-Weiterleitungen bei euch nicht möglich ist, könntet ihr als Anweisung für die Suchmaschinen alternativ Domain-übergreifende Canonical-Tags verwenden und die Nutzer in einem Hinweis über die neuen Inhalte und deren neuen Ort informieren.
  • Bestätigt den neuen und den alten Ort im selben Google Webmaster-Tools-Konto
  • Vergewissert euch, dass der neue Ort vom Googlebot gecrawlt werden kann. Dazu könnt ihr die Funktion Abruf wie durch Googlebot verwenden. Achtet darauf, dass Google auch am neuen Ort auf eure Inhalte zugreifen kann. Die alten URLs dürfen nicht durch eine Anweisung in einer robots.txt-Datei gesperrt sein, damit das Tag "redirect" oder "rel=canonical" gefunden werden kann.
  • Falls ihr Inhalte in eine völlig neue Domain oder unter einen völlig anderen Hostnamen verschieben wollt, teilt uns dies über die Option Adressänderung unter Website-Konfiguration in den Google Webmaster-Tools mit.

Informiert uns über die Adressänderung in den Google Webmaster-Tools

  • Falls ihr auch die URL-Struktur eurer Website geändert habt, überprüft, ob man durch sie navigieren kann, ohne auf 404-Fehlerseiten zu stoßen. Die Google Webmaster-Tools können ein hilfreiches Werkzeug zum Aufspüren fehlerhafter Links sein. Seht euch dazu einfach die Einträge unter Diagnose > Crawling-Fehler für eure neue Website an.
  • Überprüft eure Sitemap und haltet sie immer aktuell.
  • Nachdem ihr eure 301-Weiterleitungen eingerichtet habt, könnt ihr ein Auge darauf werfen, ob Nutzer, die auf eure 404-Fehlerseiten geraten sind, zu den entsprechenden neuen Seiten weitergeleitet werden oder ob sie versehentlich mit defekten URLs konfrontiert sind. Versucht herauszufinden, welche Seite ein Nutzer, der auf einer 404-Fehlerseite eurer Website landet, eigentlich aufrufen wollte und warum die Weiterleitung zum neuen Ort der betreffenden Inhalte nicht stattgefunden hat. Ändert dann eure 301-Weiterleitungsregeln nach Bedarf.
  • Seht euch in den Google Webmaster-Tools an, welche Links auf eure Website verweisen und informiert die Websites mit den meisten Links über die neuen Orte eurer Webinhalte.
  • Als Faustregel gilt: Vermeidet es, zwei crawlbare Websites mit völlig oder größtenteils identischen Inhalten zu betreiben, ohne 301-Weiterleitungen oder rel=”canonical”-Tags zu verwenden.
  • Falls eure Website-Inhalte auf eine bestimmte Region zugeschnitten sind, könnte es sinnvoll sein, die Einstellungen für die geografische Ausrichtung für eure neue Website-Struktur in den Google Webmaster-Tools nochmals zu überprüfen.
  • Als letzten Punkt empfehlen wir, während der Verschiebung von Inhalten an andere Orte keine sonstigen größeren Änderungen vorzunehmen, etwa eine Aktualisierung von Inhalten, URL-Struktur oder Navigation im größeren Stil. Wenn ihr zu viel auf einmal ändert, kann dies die Nutzer und die Suchmaschinen verwirren.

Wir hoffen, dass diese Tipps für euch hilfreich sind. Bei weiteren Fragen zum Verschieben von Inhalten an neue Orte schaut doch mal in unserem Forum für Webmaster vorbei und tauscht euch mit anderen erfahrenen Webmastern aus.


Verfasst von: Fili Wiese, Ad Traffic Quality Team, und Kaspar Szymanski, Search Quality Team (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Freitag, 27. April 2012 um 12:23

Eine weitere Maßnahme zur Belohnung hochwertiger Websites

Eine weiter Massnahme zur Belohnung hochwertiger Websites

Google hat schon des öfteren gesagt, dass Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) positiv und konstruktiv sein kann – und mit dieser Meinung stehen wir nicht allein (auf Englisch). Eine effektive Suchmaschinenoptimierung kann die Crawlbarkeit einer Website verbessern und bei einzelnen Seiten bewirken, dass sie leichter zugänglich und einfacher zu finden sind.

Suchmaschinenoptimierung beinhaltet grundlegende Sachen wie Keyword-Analyse, also dass dafür gesorgt wird, dass die Seite die richtigen Wörter enthält und keinen Fachjargon, den Laien niemals verwenden würden.

Sogenannte "White Hat"-Suchmaschinenoptimierer verbessern häufig die Benutzerfreundlichkeit einer Website, helfen bei der Erstellung guter Inhalte oder machen Websites schneller. Davon profitieren sowohl Nutzer als auch Suchmaschinen. Ein weiterer Aspekt einer guten Suchmaschinenoptimierung ist gutes Marketing: Es wird nach kreativen Möglichkeiten gesucht, eine Website interessanter zu gestalten, was sich in Suchmaschinen und sozialen Medien positiv auswirkt. Der eigentliche Effekt der Erstellung einer wirklich attraktiven Website ist häufig der höhere Bekanntheitsgrad, der wiederum dazu führen kann, dass mehr Nutzer auf die Website verlinken oder diese besuchen.

Das Gegenteil einer "White Hat"-SEO ist "Black Hat"-Webspam (nicht zu verwechseln mit E-Mail-Spam). In dem Bestreben, ein höheres Ranking oder höhere Zugriffszahlen zu erzielen, greifen einige Websites auf Methoden zurück, von denen Nutzer keineswegs profitieren. Die Absicht dahinter ist, "Abkürzungen" oder "Schlupflöcher" zu identifizieren, die Seiten ein höheres Ranking verschaffen, ohne dass sie dies verdient hätten. Uns begegnen täglich vielfältige Ausprägungen von Webspam, von überflüssigen Keywords bis hin zu Linktauschprogrammen, mit denen versucht wird, eine Website im Ranking nach oben zu katapultieren.

Mit den meisten unserer Änderungen am Ranking möchten wir den Nutzern bei der Suche nach Websites helfen, die eine tolle Nutzererfahrung und die gesuchten Informationen bieten. Außerdem möchten wir die seriösen Anbieter belohnen, die hochwertige Inhalte für die Nutzer erstellen, und nicht nur irgendwelche Algorithmen. Aus diesem Grund haben wir Panda-Änderungen eingeführt, die zu hochwertigeren Websites in Suchergebnissen (auf Englisch) geführt haben. Zu Beginn dieses Jahres haben wir außerdem einen Algorithmus für das Seitenlayout eingeführt, mit dem der Rang von Websites herabgesetzt wird, die "above the fold" – also im ohne Scrollen sichtbaren Bereich – nur wenige Inhalte aufweisen.

In den nächsten Tagen führen wir eine Algorithmusänderung ("Penguin") durch, die SEO-Methoden ins Visier nehmen, die die Grenze zum Spamming überschreiten. Die Änderung wird das Ranking von Websites herabsetzen, die nicht konform mit unseren Richtlinien für Webmaster sind. Dieser Algorithmus ist eine weitere Maßnahme im Rahmen unserer Bemühungen, Webspam zu reduzieren und hochwertige Inhalte zu fördern. Wir können natürlich nicht die genauen Signale preisgeben, da wir den Spammern nicht die Gelegenheit geben möchten, unsere Suchergebnisse zu manipulieren. Deshalb empfehlen wir Webmastern, sich auf die Erstellung hochwertiger Websites zu konzentrieren, die für die Nutzer attraktiv sind und auf denen White Hat-Methoden statt aggressiver Webspam-Taktiken zum Einsatz kommen.

Um das noch einmal klarzustellen, gemeint sind hier SEO-Praktiken, die die Grenze zum Spamming überschritten haben. Hier ein Beispiel für überflüssige Keywords ("Keyword-Stuffing") von einer Website, die von der Änderung betroffen sein wird:

Beispiel für Keyword-Stuffing


Natürlich sind solche Methoden auf den meisten Websites, die von der Änderung betroffen sind, nicht ganz so offenkundig. Das folgende Beispiel stammt von einer Website mit ungewöhnlichen Verlinkungsmustern. Die Änderung wird sich auch auf sie auswirken. Wenn ihr den Text einmal laut lest, werdet ihr feststellen, dass die ausgehenden Links überhaupt keinen Bezug zu dem eigentlichen Inhalt haben. Sie wurden einfach in den Seitentext eingestreut, sodass dieser keinen Sinn mehr ergibt:

Beispiel für Seite mit ungewönlicher Verlinkung

Von der Änderung betroffene Websites sind ohne eingehende Analyse oder das entsprechende Fachwissen mitunter nicht einfach als Webspam zu erkennen. Bei allen wurden jedoch die Grenzen der Suchmaschinenoptimierung hin zum Spamming überschritten.

Die Änderung wird für alle Sprachen gleichzeitig implementiert. Um das Ganze in einen Zusammenhang zu stellen, die erste Panda-Änderung wirkte sich auf ungefähr 12% der Suchanfragen spürbar aus. Der neue Algorithmus wirkt sich etwa auf 3,1% der Suchanfragen in englischer Sprache in einem für einen normalen Nutzer erkennbaren Maß aus. In Sprachen wie Deutsch, Chinesisch oder Arabisch sind etwa 3% der Suchanfragen von der Änderung betroffen. In Sprachen, in denen Spam besonders weit verbreitet ist, ist der Effekt größer. So ändern sich beispielsweise 5 % der Suchanfragen in Polnisch in einem für einen normalen Nutzer erkennbaren Maß.

Wir möchten, dass Webmaster, die nur eine White Hat-Suchmaschinenoptimierung betreiben (oder gar keine), sich auf die Erstellung von interessanten und attraktiven Websites konzentrieren können. Feedback dazu, wie wir unsere Ranking-Algorithmen überarbeiten und verbessern können, um dieses Ziel zu erreichen, ist natürlich wie immer sehr willkommen.


Matt Cutts, Distinguished Engineer (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Mittwoch, 25. April 2012 um 11:15

Videoanleitungen für Rich Snippets


Wenn Nutzer die Google-Suche verwenden, wissen sie bereits ziemlich genau, wonach sie suchen. Sie brauchen aber Hilfe bei der Entscheidung, welches Suchergebnis die Informationen bieten könnte, die ihren Bedürfnissen am besten entsprechen. Die Herausforderung für Google ist also, unseren Nutzern zu verdeutlichen, welcher Inhalte auf einer Seite vorhanden sind. Diese Angaben sollten nicht nur hilfreich, sondern auch kurz und bündig sein. Aus diesem Grund haben wir Rich Snippets


Im Prinzip geben euch Rich Snippets die Möglichkeit, Google dabei zu helfen, bestimmte Aspekte eurer Seite hervorzuheben. Ob eure Website nun Informationen über Produkte, Rezepte, Veranstaltungen oder Apps enthält – ein paar einfache Ergänzungen eures Markups können zu mehr Interaktionen mit euren Inhalten führen und damit möglicherweise zu mehr Zugriffen auf eure Website.

Um euch bei den ersten Schritten bzw. der Optimierung eurer Rich Snippets zu helfen, haben wir eine Serie von Videoanleitungen für Webmaster aller Erfahrungsstufen zusammengestellt. Diese Videos helfen euch beim Auszeichnen eurer Website, damit Google eure Inhalte besser interpretieren kann. Wir können diese Inhalte für die Rich Snippets verwenden, die wir für eure Seiten anzeigen. Seht euch die folgenden Videos an und legt gleich los:











Weitere Informationen dazu, wie ihr Rich Snippets-Markup für eure Website verwendet, erhaltet ihr in unserem Help-Center.


Post von Alejandro Goyen, Product Manager (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)


Freitag, 20. April 2012 um 12:24

Einführung des Urheberschafts-Markups in Deutschland, Indien, Italien und Singapur


Viele von euch stellen gute und interessante Inhalte ins Web und wir arbeiten ständig daran, dass diese Inhalte auf Google gefunden werden können. Wir weisen jetzt in den Suchergebnissen für Deutschland, Indien, Italien und Singapur auf die Urheber hin.
Nutzer können über die Urheberinformationen in der Suche nicht nur gute Inhalte erkennen, sondern auch mehr über den Urheber erfahren, weitere Inhalte desselben Urhebers ansehen und mit ihm Kontakt aufnehmen.

So sehen die Suchergebnisse mit den Urheberinformationen dann aus:




Wie wird das Markup eingerichtet?

Ihr braucht ein Google+ Profil mit einem Porträtfoto, auf dem ihr gut zu erkennen seid. Die weiteren Schritte findet ihr in unserer Hilfe. Es kann einige Zeit dauern, bis das Markup sichtbar wird. Im Verlauf der Zeit könnt ihr in den Webmaster-Tools dann auch Informationen dazu abrufen, wie die Urheberinformationen bisher in den Suchergebnissen angezeigt wurden.

Mit diesen Funktionen soll es für Nutzer noch einfacher werden, gute Inhalte im Web deutlich zu erkennen und schneller zu finden. Weitere Hilfe bei der Einrichtung des Urheberschafts-Markups auf eurer Website erhaltet ihr in unserem Webmaster-Forum.

Das Google Search Quality Team (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Montag, 16. April 2012 um 13:45

Video zur Seitennummerierung mit rel="next" und rel="prev"


Wenn euch unsere Ankündigung vor ein paar Monaten zu rel="next" und rel="prev" für Inhalte in fortlaufenden Sequenzen neugierig gemacht hat, findet ihr in diesem Video weitere grundlegende Informationen zur Seitennummerierung, die eure Fragen hoffentlich beantworten. Inhalte in fortlaufenden Sequenzen sind in Artikeln zu finden, die sich über mehrere URLs oder Seiten ziehen, oder auch in E-Commerce-Produktseiten mit mehreren Seiten. Mit dem Markup rel="next" und rel="prev" könnt ihr Google einen konkreten Hinweis geben, dass diese Seiten als eine logische Sequenz behandelt werden sollen. Dadurch werden ihre Verbindungseigenschaften verstärkt und die Nutzer werden in der Regel auf die erste Seite geleitet. Weitere Informationen findet ihr in unserer Präsentation:



In diesem Video zum Thema Seitennummerierung geht es um die Grundlagen von rel="next" und rel="prev" und die Einsatzmöglichkeiten auf eurer Website.



Folien aus dem Video zur Seitennummerierung


Zusätzliche Ressourcen zur Seitennummerierung findet ihr hier:


Wird mit rel="next" und rel="prev" nur eine Seite der Sequenz (in den meisten Fällen die erste Seite?) in den Suchindex aufgenommen? Oder müssen "noindex"-Tags ab der zweiten Seite eingesetzt werden?

Wenn ihr rel="next" und rel="prev" auf Komponentenseiten einer Sequenz implementiert, werden die Indexeigenschaften der einzelnen Seiten verstärkt und wir versuchen, Nutzer auf die relevanteste Seite/URL zu leiten. Dies ist in den meisten Fällen die erste Seite. Ihr müsst die folgenden Seiten nicht mit einem "noindex"-Tag versehen, außer ihr seid euch sicher, dass diese Seiten nicht in den Suchergebnissen angezeigt werden sollen.


Sollte ich rel="next" und rel="prev" in einen Abschnitt meines Blogs einbauen, auch wenn die Inhalte nicht im engeren Sinn zusammenhängen (aber zeitlich aufeinander folgen)?

Wenn es um die Verwendung von rel="next" und rel="prev" für Blogeinträge geht, die "nicht im engeren Sinn zusammenhängen (aber zeitlich aufeinander folgen)", ist das Markup der Seitennummerierung wahrscheinlich nicht der effektivste Ansatz. Zeitlich aufeinander folgende Seiten sind für unseren Index bei Weitem nicht so relevant wie semantisch zusammenhängender Inhalt, wie im Fall von Seitennummerierung auf Komponentenseiten in einem Artikel oder einer Kategorie. Ihr könnt das Markup gerne bei zeitlich aufeinander folgenden Seiten einbauen, beachtet dabei jedoch, dass dies eurer Indexierung nicht besonders zuträglich ist.


Wir betreiben eine Website für Mietimmobilien. Die Suchergebnisse hängen von einer Reihe von Parametern ab, die die Reihenfolge und die Anzeige spezifischer Ergebnisse beeinflussen. Die Parameter lauten unter anderem "Seitennummer", "Ergebnisse pro Seite", "Reihenfolge" und "Bereichsauswahl".

Es scheint, als ob eure Website mit Mietimmobilien mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat wie viele E-Commerce-Websites. Hier ein paar Ideen zu eurer Situation:

1. Es ist toll, dass ihr die Funktion der URL-Parameter in den Webmaster-Tools verwendet, damit eure Website effizienter gecrawlt wird.

2. Es ist möglich, eine Sequenz mit rel="next" und rel="prev" ohne Parameter (oder mit Standardparameterwerten) für eure Website einzurichten. Es ist außerdem möglich, eine parallel laufende Sequenz mit Seitennummerierung einzusetzen, wenn Nutzer bestimmte Parameter auswählen. Zum Beispiel kann eine Seitensequenz mit 15 Einträgen und eine separate Sequenz mit 30 Einträgen eingerichtet werden. Durch die Nummerierung von Komponentenseiten, auch mit Parametern, kann ein präziserer Index für euren Inhalt erstellt werden.

3. Es ist vollkommen in Ordnung, rel="canonical" auf einer Komponentenseite zu verwenden, um auf eine einzelne Gesamtansicht-Seite zu verweisen. Es wird jedoch als nicht zulässig angesehen, "canonical" für die erste Seite einer Sequenz ohne Parameter einzusetzen. Wir können nicht versprechen, diese Verwendung von rel="canonical" zu berücksichtigen.


Wenn ihr also über Inhalte in fortlaufenden Sequenzen verfügt, könnt ihr ohne Probleme bei eurer derzeitigen Konfiguration bleiben und das Markup rel="next" und rel="prev" nicht einsetzen. Solltet ihr jedoch Interesse am Markup für fortlaufende Sequenzen haben und ihr wollt uns einen konkreten Hinweis geben, damit wir eure Website besser verstehen, hoffen wir, dass euch diese Tipps weiterhelfen.

Autor: Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)


Mittwoch, 11. April 2012 um 16:21

Den Wert eures kostenlosen Hosting-Dienstes für Nutzer aufrechterhalten


Kostenlose Webhosting- Dienste sind meistens etwas sehr Nützliches. Viele von ihnen helfen Webmastern, Kosten zu senken und technische Barrieren zu überwinden. Vielen Neulingen unter den Webmastern ermöglichen sie überhaupt erst den Einstieg in ihr Onlineprojekt. Leider sind diese niedrigeren Barrieren, die eigentlich weniger technisch versierte Nutzer zum Einrichten einer Website ermutigen sollen, auch für zweifelhafte Charaktere wie Spammer leichter zu überwinden. Diese suchen nach günstigen, einfachen Möglichkeiten, Dutzende oder gar Hunderte von Websites einzurichten, die im Web nur wenig oder überhaupt keinen Nutzen darstellen. Unsere Haltung gegenüber automatisch generierten Websites bleibt unverändert: Wenn diese keinen nennenswerten Wertgewinn darstellen, betrachten wir sie als Spam und ergreifen entsprechende Maßnahmen, um zu verhindern, dass unsere Nutzer solche Websites in den Ergebnissen der organischen Suche sehen.

Automatisch generierte Websites wie diese werden als Spam betrachtet.

Wenn auf einem kostenlosen Hosting-Dienst an Spam erinnernde Muster auftauchen, achten wir sehr darauf, dies differenziert zu beurteilen und nur gegen wirkliche Spam-Seiten oder -Websites vorzugehen. Manchmal kommt es jedoch so weit, dass Spammer den kostenlosen Webhosting-Dienst komplett oder größtenteils beherrschen. In solchen Fällen sehen wir uns gezwungen, entschiedene Maßnahmen zum Schutz unserer Nutzer zu ergreifen. Dann kann es dazu kommen, dass wir den Webhosting-Dienst komplett aus unseren Suchergebnissen entfernen. Um dies zu vermeiden, möchten wir die Inhaber kostenloser Webhosting-Dienste unterstützen, indem wir ihnen Tipps dazu geben, wie sie wertvolle Ressourcen wie Bandbreite und Rechenleistung sparen und ihren Hosting-Dienst vor Spammern schützen können:

  • Veröffentlicht eindeutige Richtlinien gegen Missbrauch und teilt sie euren Nutzern mit, etwa bei der Registrierung. So könnt ihr unmissverständlich klarstellen, was ihr als Spam betrachtet.
  • In Anmeldeformularen ist der Einsatz von Captchas (auf Englisch) oder vergleichbaren Verifizierungstools sinnvoll (auf Englisch). So sind nur Anmeldungen von Personen möglich und automatische Skripts werden an der Erstellung zahlreicher Websites auf eurem Hosting-Dienst gehindert. Diese Methoden bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, halten jedoch viele Übeltäter fern. 
  • Versucht, euren kostenlosen Hosting-Dienst auf andere Signale für Spam zu überwachen, etwa Weiterleitungen, eine große Anzahl von Anzeigenblöcken, bestimmte Spam-Keywords oder große Abschnitte von JavaScript-Code mit Escape-Sequenzen. Wenn ihr eine einfache, kostengünstige Lösung sucht, solltet ihr die site:-Operator-Abfrage oder Google Alerts (auf Englisch) in Betracht ziehen. 
  • Protokolliert Registrierungen und versucht, typische Spam-Muster zu erkennen, beispielsweise die für das Ausfüllen von Formularen aufgewendete Zeit, die Anzahl der vom selben IP-Adressbereich gesendeten Anfragen, während der Registrierung verwendete User-Agents oder über Formulare eingereichte Werte wie Nutzernamen. Auch dies führt nicht immer zu eindeutigen Ergebnissen. 
  • Überprüft eure Webserver-Protokolle auf plötzlich ansteigende Besucherzahlen, insbesondere wenn diese auf einer neu erstellten Website verzeichnet werden, und versucht herauszufinden, warum ihr mehr Bandbreite und Rechenleistung verbraucht. 
  • Überwacht euren kostenlosen Webhosting-Dienst auf Phishing und mit Malware infizierte Seiten. Mit dem Google Safe Browsiführtng API (auf Englisch) könnt ihr zum Beispiel URLs von eurem Dienst regelmäßig testen. Ihr könnt euch auch registrieren, um Benachrichtigungen für euer autonomes System (AS) zu erhalten (auf Englisch).
  • Überlegt euch ein paar Möglichkeiten für eine Statusüberprüfung. Wenn ihr beispielsweise einen kostenlosen, lokalen polnischen Webhosting-Dienst unterhaltet, wie wahrscheinlich ist es dann, dass jemand in Japan über Nacht Tausende neue legitime Website erstellt? Es gibt ein paar hilfreiche Tools für die Erkennung der Sprache neu erstellter Websites, etwa Spracherkennungsbibliotheken oder das Google Translate API v2 (auf Englisch). 

Und zu guter Letzt, wenn ihr einen kostenlosen Webhosting-Dienst betreibt, überwacht eure Dienste unbedingt auf plötzliche Aktivitätszunahmen. Diese können auf einen Spam-Angriff hindeuten.

Weitere Tipps zum Betreiben eines Qualitäts-Hosting-Dienstes findet ihr in unserem vorherigen Post. Registriert eure Website außerdem unbedingt in den Google Webmaster-Tools und bestätigt sie, sodass wir euch gegebenenfalls über Probleme benachrichtigen können.


Autoren: Fili Wiese (Ad Traffic Quality Team) & Kaspar Szymanski (Search Quality Team), (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Donnerstag, 29. März 2012 um 18:07