Test-Tool für strukturierte Daten


Wir freuen uns, euch heute das Test-Tool für strukturierte Daten vorstellen zu dürfen. Dabei handelt es sich um die nagelneue Version des zuvor "Test-Tool für Rich Snippets" genannten Tools. Hier die wichtigsten Verbesserungen:
  • Die Darstellung der Rich Snippets im Test-Tool nähert sich jetzt optisch mehr an die Darstellung in den Suchergebnissen an.
  • Durch das brandneue visuelle Design ist klar erkennbar, welche strukturierten Daten von der Seite extrahiert werden können und wie diese Information in den Suchergebnissen wiedergegeben werden kann.
  • Das Tool ist auf Englisch und jetzt auch in vielen anderen Sprachen verfügbar. Damit können Webmaster auf der ganzen Welt Websites mit strukturierten Daten erstellen.


So sieht das Ganze aus:





Das neue Test-Tool für strukturierte Daten funktioniert mit allen unterstützten Urheberschafts-Markups und Rich Snippets, wie zum Beispiel AnwendungenProduktenRezeptenErfahrungsberichten usw.

Probiert es einfach aus. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, teilt uns dies bitte wie immer über das Forum für Webmaster mit.

Autor: Yong Zhu im Namen des "Test-Tool für Rich Snippets"-Teams. Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality

Freitag, 28. September 2012 um 13:26

Benachrichtigungen für Suchanfragen in den Webmaster-Tools


Wir wissen, dass viele von euch täglich bei den Webmaster-Tools vorbeischauen (danke dafür!), aber wer hat schon die Zeit, den Status seiner Website rund um die Uhr zu überwachen? Es kann sehr zeitaufwendig sein, alle Daten zu analysieren und die wichtigsten Probleme zu identifizieren. Um das Ganze etwas einfacher zu gestalten, haben wir Benachrichtigungen in die Webmaster-Tools integriert. Wir verarbeiten die Daten für eure Website und versuchen, die Ereignisse zu erfassen, die für euch am interessantesten sein könnten. Nach der Einführung von Benachrichtigungen über Crawling-Fehler stellen wir heute Benachrichtigungen für Suchanfragedaten vor.

Die Funktion für Suchanfragen der Webmaster-Tools zeigt euch unter anderem die Impressionen und Klicks, die eure wichtigsten Seiten im Verlauf der Zeit erzielt haben. Bei den meisten Websites sind hierbei regelmäßige Muster zu erkennen, daher kann es sinnvoll sein, im Fall von plötzlichen Zunahmen oder Abnahmen die jeweilige Ursache zu ergründen. Manche Abweichungen sind auf die schwankende Nachfrage nach euren Inhalten zurückzuführen, andere können aufgrund technischer Probleme auftreten, die behoben werden müssen, etwa fehlerhafte Weiterleitungen. Erzielt ein Element beispielsweise regelmäßig Klicks, plötzlich aber gar keine mehr, solltet ihr das Problem genauer anschauen.

Die Benachrichtigung sieht ungefähr so aus:




Wir arbeiten noch an der Benachrichtigungsempfindlichkeit und würden uns über Feedback von euch im Forum für Webmaster freuen.



Post von Javier Tordable, Tech Lead, Webmaster Tools. Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality

Donnerstag, 20. September 2012 um 17:55

URL-Parameter in den Webmaster-Tools konfigurieren


Wir haben vor Kurzem ein Video zur Erläuterung der URL-Parameter-Funktion in den Webmaster-Tools aufgenommen (hier findet ihr die Folien). Die URL-Parameter-Funktion wurde für Webmaster konzipiert, die dazu beitragen möchten, dass Google ihre Website effizienter crawlen kann, und die – logischerweise – eine Website mit URL-Parametern verwalten. Damit diese Funktion genutzt werden kann, müssen die URL-Parameter in einer URL wie http://www.example.com/product.php?item=swedish-fish&category=gummy-candy in Schlüssel/Wert-Paaren wie item=swedish-fish oder category=gummy-candy konfiguriert sein.



Hilfestellung für häufig auftretende Fälle bei der Konfiguration von URL-Parametern. Die Hintergrundmusik übertönt den ständigen Baulärm aus dem Nachbarhaus.



URL-Parameter-Einstellungen sind leistungsstark. Wenn ihr uns über die Verhaltensweise eurer Parameter informiert und eine Aktion für den Googlebot empfehlt, kann eure Website effizienter gecrawlt werden. Sind die Einstellungen jedoch falsch konfiguriert, kann es passieren, dass Google aufgrund eurer Empfehlungen wichtige Seiten versehentlich ignoriert. Die betroffenen Seiten sind dann nicht mehr in den Suchergebnissen verfügbar. Ein Beispiel hierfür findet ihr in unserem überarbeiteten Hilfeartikel. Passt also bei der Anpassung der URL-Parameter-Einstellungen auf und achtet darauf, dass die Aktionen, die ihr für den Googlebot empfehlt, für eure gesamte Website sinnvoll sind.



Autor: Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Dienstag, 18. September 2012 um 11:14

Website-Tests & Google-Suche


Wir wurden in letzter Zeit häufig gefragt, ob Website-Tests – wie beispielsweise A/B-Tests oder multivariate Tests – das Abschneiden einer Website in Suchergebnissen beeinflussen. Wir sind froh, dass ihr fragt, denn wir freuen uns, dass ihr die Tests durchführt! Durch A/B-Tests und multivariate Tests könnt ihr herausfinden, ob eure Angebote bei euren Nutzern wirklich Anklang finden.

Bevor wir näher auf die Auswirkungen auf die Suche eingehen, hier eine kurze Erläuterung:

Bei einem Website-Test werden verschiedene Versionen eurer Website (oder Teile davon) ausprobiert und Daten dazu gesammelt, wie die Nutzer auf die einzelnen Versionen reagieren. Mithilfe einer Software wird ermittelt, welche Version Nutzer am häufigsten dazu bewegt, das zu tun, was ihr möchtet – mit welcher Version werden die meisten Käufe erzielt, was bringt die meisten E-Mail-Anmeldungen usw. Nach Abschluss des Tests könnt ihr eure Website mit dem "Gewinner" des Tests, also den wirkungsvollsten Inhalt, aktualisieren.

Bei einem A/B-Test werden verschiedene Versionen einer Seite erstellt, jede mit einer eigenen URL. Wenn Nutzer versuchen, auf die ursprüngliche URL zuzugreifen, werden sie auf die einzelnen URL-Varianten aufgeteilt. Anschließend könnt ihr anhand des Verhaltens der Nutzer herausfinden, welche Seite die größte Wirkung erzielt.

Bei einem multivariaten Test kommt Software zum Einsatz, um verschiedene Teile der Live-Website zu verändern. Ihr könnt eine ganze Reihe von Bestandteilen der Seite ändern und testen, wie beispielsweise die Überschrift, ein Foto und die Schaltfläche "In den Einkaufswagen". Die Software zeigt Nutzern dann verschiedene Varianten dieser Bereiche in verschiedenen Kombinationen an und wertet statistisch aus, welche Varianten am wirkungsvollsten sind. Es ist nur eine URL im Spiel. Die Änderungen werden dynamisch auf der Seite eingefügt.

Wie beeinflussen diese Tests die Inhalte, die der Googlebot auf eurer Website findet? Wird durch verschiedene Inhaltsvarianten eure Platzierung in den Suchergebnissen beeinflusst? Hier ein paar Richtlinien für die Durchführung eines effektiven Tests, der das Abschneiden eurer Website in den Suchergebnissen nur minimal beeinflusst.


Kein Cloaking
Cloaking – d. h., Besuchern und dem Googlebot unterschiedliche Inhalte anzuzeigen – verstößt gegen unsere Richtlinien für Webmaster, egal ob ihr einen Test durchführt oder nicht. Achtet darauf, dass nicht je nach User-Agent entschieden wird, ob der Test oder eine bestimmte Inhaltsvariante angezeigt wird. Ein Beispiel hierfür wäre, dass dem User-Agent "Googlebot" immer der ursprüngliche Inhalt angezeigt wird. Ein Verstoß gegen unsere Richtlinien kann dazu führen, dass eure Website abgewertet oder aus den Google-Suchergebnissen entfernt wird – das wolltet ihr mit euren Tests wahrscheinlich nicht erreichen.


Verwendung von rel="canonical"
Wenn ihr einen A/B-Test mit mehreren URLs durchführt, könnt ihr für sämtliche alternativen URLs das Linkattribut rel="canonical" verwenden. Auf diese Weise kennzeichnet ihr die ursprüngliche URL als bevorzugte Version. Es wird empfohlen, statt eines "noindex"-Meta-Tags das Linkattribut rel="canonical" zu verwenden, da es sich in diesem Fall eher für euer Vorhaben eignet. Angenommen, ihr habt verschiedene Varianten eurer Startseite getestet. Ihr möchtet, dass eure Website von Suchmaschinen indexiert wird. Diese sollen erkennen, dass es sich bei den Test-URLs lediglich um eng verwandte Duplikate oder Varianten der ursprünglichen URL handelt. Aus diesem Grund sollen sie auch entsprechend gruppiert werden. Die ursprüngliche URL soll hierbei als die kanonische gelten. Wenn ihr in einem solchen Fall statt des Linkattributs rel="canonical" ein "noindex"-Meta-Tag verwendet, kann dies unerwartete Folgen haben. Wenn beispielsweise eine der URL-Varianten von uns als die bevorzugte festgelegt wird, kann es passieren, dass die "eigentliche" URL nicht indexiert wird, da sie für ein Duplikat gehalten wurde.


Verwendung von 302 statt 301
Wenn ihr einen A/B-Test durchführt, bei dem Nutzer von der ursprünglichen URL auf eine URL-Variante weitergeleitet werden, verwendet statt einer 301-Weiterleitung (dauerhaft) eine 302-Weiterleitung (vorübergehend). Auf diese Weise könnt ihr Suchmaschinen mitteilen, dass es sich um eine vorübergehende Weiterleitung handelt, die lediglich für die Dauer des Tests gültig ist, und dass die ursprüngliche URL nicht aus dem Index gestrichen und durch die Zielseite der Weiterleitung (die Testseite) ersetzt werden soll. Auf JavaScript basierende Weiterleitungen können ebenfalls verwendet werden.


Test nur so lange wie nötig durchführen
Wie viel Zeit für die Durchführung eines aussagekräftigen Tests benötigt wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z. B. euren Conversion-Raten und der Anzahl der Seitenaufrufe. Ein gutes Test-Tool sollte euch erkennen lassen, wann genug Daten für eine verlässliche Schlussfolgerung gesammelt wurden. Nachdem der Test abgeschlossen ist, solltet ihr eure Website mit den gewünschten Versionen des Inhalts aktualisieren und alle Elemente des Tests, wie alternative URLs, Testskripts und Markups, so schnell wie möglich entfernen. Dauert die Durchführung eines Tests bei einer Website unnötig lange, werden wir dies als Täuschung von Suchmaschinen werten und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Dies gilt vor allem dann, wenn ihr einem Großteil eurer Nutzer eine bestimmte Version eurer Inhalte anbietet.


Wenn ihr euch an die oben aufgeführten Empfehlungen haltet, werden eure Tests nur geringe oder keine Auswirkungen auf das Abschneiden eurer Website in den Suchergebnissen haben. Je nachdem, welche Arten von Inhalten ihr testet, ist es möglicherweise sogar unerheblich, ob während des Tests einige eurer Inhaltsvarianten vom Googlebot gecrawlt oder indexiert werden. Kleine Änderungen, wie Größe, Farbe, oder Platzierung einer Schaltfläche oder eines Bildes oder der Wortlaut eures "Call-to-Action" ("In den Einkaufswagen" statt "Jetzt kaufen"), können die Interaktion von Nutzern mit eurer Webseite auf erstaunliche Weise beeinflussen, haben jedoch meistens nur geringe oder keine Auswirkungen auf das Suchergebnis-Snippet oder das Ranking. Wenn wir eure Website oft genug gecrawlt haben und euren Test erkennen und indexieren, werden wir recht schnell nach Ende eurer Tests auch die letztendlichen Aktualisierungen eurer Website indexieren.


Weitere Informationen zu Website-Tests findet ihr in diesen Artikeln über Content-Tests, unserem kostenlosen Test-Tool in Google Analytics. Bei Fragen zu Website-Tests könnt ihr euch auch an das Analytics-Hilfeforum (auf Englisch) wenden. Fragen zur Auswirkung auf die Suche können ihr im Webmaster-Hilfeforum stellen.



Post von Susan Moskwa, Webmaster Trends Analyst (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Freitag, 14. September 2012 um 10:06

Semantik im Web


In der Web-Entwicklung versteht man unter Semantik die semantische Auszeichnung, also die Auszeichnung nach Bedeutung und Zweck.

Wenn die Auszeichnung nach einem Zweck erfolgt, werden beispielsweise Überschriftenelemente von h1 bis h6 zur Auszeichnung von Überschriften verwendet, Paragraphenelemente p für Paragraphen, Listenelemente wie ul, ol, dl oder datalist und menu für Listen, Tabellen für Datentabellen usw.

Diese Art der Auszeichnung wurde notwendig, als das Web nur aus wenigen Websites bestand und Autoren ihre Websites ausschließlich mit Tabellen codierten. Sie verwendeten beispielsweise Tabellenzellen oder Paragraphen für Überschriften und waren allgemein sehr kreativ beim Entwerfen des gewünschten Layouts. Zugegeben standen Autoren zu dieser Zeit wesentlich weniger Werkzeuge zur Verfügung als heute. Es war beispielsweise unmöglich, ein Layout mit drei Spalten zu codieren, ohne dafür eine Tabelle oder Bilder zu verwenden.

Bis heute sind sich Autoren nicht immer sicher, welches HTML-Element sie für welche Funktionseinheit auf ihrer HTML-Seite verwenden sollen. Gerade bei "lebendigen" Spezifikationen wie HTML 5 müssen Autoren genau prüfen, mit welchen Elementen eine Auszeichnung in Fällen erfolgen kann, in denen vorher nur "inhaltsleere" Fallback-Elemente wie div oder span verwendet wurden.

Nur die HTML-Spezifikationen geben Aufschluss darüber, welche Elemente das HTML enthält und welche Bedeutung diese haben. Es gibt zwar Indizes, die alle HTML-Spezifikationen und -Elemente enthalten und es dementsprechend einfach machen, ein Element und dessen Bedeutung nachzuschlagen. In vielen Fällen ist es allerdings notwendig, die HTML-Spezifikationen (auf Englisch) zu lesen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Element code (auf Englisch):

Das Element code ist ein Computercode-Fragment. Es kann sich dabei um einen XML-Elementnamen, einen Dateinamen, ein Computerprogramm oder einen anderen String handeln, den ein Computer erkennt.

Autorengesteuerte Semantik

Die Bedeutung von HTML-Elementen ist in den HTML-Spezifikationen festgelegt. Aber auch ID- und Klassennamen können eine Bedeutung haben. ID- und Klassennamen sind normalerweise wie Mikrodaten (auf Englisch) autorengesteuert. Die einzige Ausnahme bilden Mikroformate (auf Englisch). Mikrodaten oder -formate bleiben in diesem Artikel außen vor.


Dank ID- und Klassennamen sind Autoren im Umgang mit HTML-Elementen fast keine Grenzen gesetzt. Dabei garantieren einige grundsätzliche Regeln, dass keine Probleme entstehen:

Vorteile der semantischen Auszeichnung

Die korrekte semantische Auszeichnung und moderate Verwendung von funktionalen ID- und Klassennamen hat folgende Vorteile:
  • Es ist eine professionelle Vorgehensweise. 
  • Die Zugänglichkeit wird erhöht. 
  • Die Verwaltung ist einfacher. 


Sonderfälle

"Neutrale" Elemente, Elemente mit doppelter Bedeutung und Präsentationselemente stellen Sonderfälle dar.

div und span bieten "einen allgemeinen Mechanismus, um Dokumenten eine Struktur zu verleihen". Sie können immer dann verwendet werden, wenn kein anderes Element mit den betreffenden Inhalten übereinstimmt.

In der Vergangenheit haben die Elemente b, strong, i und em für große Verwirrung gesorgt. Autoren sahen in b und i lediglich Layoutelemente und wollten diese in den meisten Fällen einfach mit strong und em ersetzen. Aber lassen wir die Vergangenheit ruhen, denn in den HTML5-Spezifikationen hat jedes dieser Elemente seine Berechtigung:


b "Ein Textbereich, der sich vom restlichen Text abheben soll, ohne dabei eine besondere Bedeutung zu erhalten. Beispiele hierfür sind Schlagworte in einer Zusammenfassung, Produktnamen in einer Bewertung oder andere Textbereiche, die typischerweise in Fettschrift vorkommen." <p>Die Zutaten <b>A</b> und <b>B</b> werden gebraten.
strong "Wichtige Bedeutung der Inhalte" <p><strong>Achtung.</strong> Dieser Kerker ist gefährlich.
i "Ein Textbereich, der anders als der restliche Text wiedergegeben werden oder sich von diesem abheben soll. Beispiele hierfür sind taxonomische Bezeichnungen, technische Begriffe, eine Redewendung in einer anderen Sprache, ein Gedanke, der Name eines Schiffs oder andere Textbereiche, die typischerweise in Kursivschrift vorkommen." <p>Der Begriff <i>Textinhalt</i> ist oben definiert
em "Betonung der Inhalte" <p><em>Katzen</em> sind niedlich.



Dann gibt es natürlich auch noch richtige Layoutelemente. Diese Elemente werden von User Agents wie zum Beispiel Browsern zwar unbegrenzt unterstützt, sollten aber nicht mehr verwendet werden, da die Verwaltung von Präsentationsauszeichnungen (auf Englisch) schwierig ist. Stylesheets sind hier die richtige Lösung. Besonders bekannt sind:
  • center 
  • font
  • s

So überprüft ihr die Semantik eurer Website

Es gibt eine schnelle, aber etwas ungenaue Methode, die Semantik eurer Seite zu überprüfen, um nachzuvollziehen, wie sie von einem Screenreader interpretiert wird: Deaktiviert einfach CSS. Das könnt ihr beispielsweise mit der Erweiterung "Web Developer Toolbar" für Chrome und Firefox tun. Bei dieser Überprüfung werden zwar nur Probleme erkannt, die bei der Bedeutungsübertragung mit CSS entstehen, trotzdem kann sie sehr nützlich sein.

Tools wie der W3C Semantic Data Extractor (auf Englisch) helfen euch dabei, die Aussagekraft eures HTML-Codes zu beurteilen.

Außerdem können Kollegen bewerten, ob ihr für eure Codierung Best Practices verwendet habt. Eure Nutzer können hingegen ein Urteil zur Zugänglichkeit eurer Inhalte abgeben.


Empfehlungen


Nicht empfohlen Empfohlen Grund
<p class"heading">foo</p>
<h1>foo</h1>
Für Überschriften werden Überschriftenelemente verwendet.
<p><font size="2">bar</font></p>
<p>bar</p>

p { font-size: 1em; }
Die Verwaltung von Präsentations- auszeichnungen ist teuer.
<table>
  <tr>
    <td class="heading">baz</td>
  </tr>
  <tr>
    <td>scribble</td>
  </tr>
</table>
<h1>baz</h1>
<p>scribble</p>
Für Tabellendaten werden Tabellenelemente verwendet.
<div class="newrow">foo</div>
<div>1</div>
<div class="newrow">bar</div>
<div>2</div>
<table>
  <tr>
    <th>foo</th>
    <td>1</td>
  </tr>
  <tr>
    <th>bar</th>
    <td>2</td>
  </tr>
</table>
Für Tabellendaten werden Tabellenelemente verwendet.
foo bar.<br><br>baz scribble.
<p>foo bar.</p>
<p>baz scribble.</p>
Paragraphen werden mit Paragraphenelementen gekennzeichnet, nicht mit Zeilenumbrüchen.

Autor: Jens O. Meiert, Senior Web Architect, Google Webmaster-Team. Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality



Mittwoch, 5. September 2012 um 10:45

Domain-Bestätigung anhand von CNAME-Datensätzen


Damit ihr Google-Dienste wie die Webmaster-Tools und Google Apps verwenden könnt, müsst ihr bestätigen, dass ihr der Inhaber der Website oder Domain seid. Ihr könnt unter anderem einen DNS-TXT-Datensatz erstellen, um eure Inhaberschaft der Domain nachzuweisen. Jetzt könnt ihr auch mithilfe von DNS CNAME-Datensätzen bestätigen, dass ihr der Inhaber der Domain seid. Diese neue Möglichkeit der Bestätigung der Domain ist für Nutzer gedacht, die keine DNS-TXT-Datensätze für ihre Domains erstellen können.

Wenn ihr beispielsweise der Inhaber der Domain beispiel.de seid, könnt ihr dies durch Erstellen eines DNS CNAME-Datensatzes folgendermaßen bestätigen.

  1. Fügt die Domain beispiel entweder in den Webmaster-Tools oder direkt auf der Startseite zur Bestätigung zu eurem Konto hinzu.







  2. Wählt die Option zur Bestätigung über den Domain-Namen-Anbieter aus und dann den Domain-Namen-Anbieter, der eure DNS-Datensätze verwaltet, oder "Sonstige", falls euer Anbieter nicht aufgeführt ist.





  3. Je nachdem, was ihr ausgewählt habt, seht ihr entweder eine Anleitung zum Festlegen eines CNAME-Datensatzes oder einen Link zu der Option CNAME-Datensatz hinzufügen. Folgt der Anleitung zum Hinzufügen des angegebenen Datensatzes zur DNS-Konfiguration eurer Domain.







  4. Klickt auf die Schaltfläche Bestätigen.

Wenn ihr auf Bestätigen klickt, sucht Google nach dem CNAME-Datensatz. Sofern alles funktioniert, werdet ihr als bestätigter Inhaber der Domain hinzugefügt. Mit dieser Methode werdet ihr automatisch als Inhaber aller Websites dieser Domain bestätigt. Wenn ihr beispielsweise eure Inhaberschaft von beispiel.de bestätigt, werdet ihr automatisch als Inhaber von www.beispiel.de sowie von Subdomains wie beispielsweise blog.beispiel.de bestätigt.

Manchmal dauert es eine Weile, bis die DNS-Datensätze hochgeladen werden. Falls wir den Datensatz nicht gleich finden, suchen wir in regelmäßigen Abständen danach. Sobald er gefunden wird, werdet ihr als Inhaber bestätigt. Entfernt den Datensatz auch nach Abschluss der Bestätigung nicht, damit euer Bestätigungsstatus bestehen bleibt.

Wenn ihr bei eurem Domain-Namen-Anbieter keinen Zugriff auf eure DNS-Konfiguration habt, könnt ihr weiterhin auf die anderen Bestätigungsmethoden für die Website-Inhaberschaft zurückgreifen, etwa die HTML-Datei, das Meta-Tag oder das Google Analytics-Tag.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr wie gewohnt in unserem Forum für Webmaster posten.


Post von Pooja Wagh, Software Engineer (Veröffentlicht von Uli Lutz, Search Quality)

Montag, 3. September 2012 um 16:59

Glückwunsch! Du hast Botcoins entdeckt, eine neue Währung für Webmasters! Du kannst Botcoins für tägliche Suchanfragen verwenden, ohne irgendetwas einzutippen! (100 Botcoins = 1 Freisuche). Um deine Botcoins einzulösen, finde einfach einen Mitarbeiter des Google Search Teams in Person, überreiche das Botcoin-Zertifikat und fordere deine Suchanfrage ein. Der Google-Mitarbeiter wird die Suche dann für dich ausführen (keine gesicherte SSL-Verbindung verfügbar, während dieses Dialogs). -- Anmerkung: Der Google-Mitarbeiter könnte dich ignorieren oder lieber auch eine andere Suche ausführen, sofern er oder sie schlechte Laune hat. Und momentan werden keine Mining Möglichkeiten für Botcoins angeboten.