Donnerstag, 27. Januar 2011

Tipps zu Brancheinträgen in Google Places - Hilfreiche Beschreibungen und relevante Kategorien erstellen

Mit diesem Blogpost möchten wir unsere dreiteilige Serie zu den Google Places-Qualitätsrichtlinien abschließen. Wir möchten heute darüber sprechen, wie ihr relevante Kategorien für euren Brancheneintrag auswählen und eine hilfreiche Beschreibung erstellen könnt. Für den Fall, dass ihr die ersten beiden Blogposts noch nicht gelesen habt: Hier ist der erste Post über Titel von Brancheneinträgen und hier der zweite über Businesstypen.


Erstellt eine hilfreiche Beschreibung

Wir empfehlen euch als Geschäftsinhaber oder Dienstleister zusätzliche Information zu eurer Firma in eurem Brancheneintrag hinzuzufügen. Ihr könnt dies tun, indem ihr im Feld ‘Beschreibung’ eine spezifische Beschreibung erstellt, die euren potenziellen Kunden einen besseren Überblick über euer Unternehmen und eure Produkte und Dienste verschafft. Zudem könnt ihr hier auch weitere Hinweise zum Standort eurer Firma angeben - dies kann eventuell hilfreich sein, wenn euer Geschäft schwierig zu finden ist, beispielsweise, weil es nur über einen Seiteneingang zugänglich ist.

Achtet darauf, die Beschreibung klar und einfach zu halten, damit sie für Nutzer hilfreich ist. Viele Wiederholungen von Keywords oder Kategorien können euren potenziellen Kunden eher negativ auffallen - eine kurze und treffende Zusammenfassung der von euch angebotenen Dienste kann Nutzern dagegen weitere Orientierung geben.




Wählt relevante Kategorien aus

Es ist wichtig, Kategorien sorgfältig auszuwählen - sie sollten zutreffend und akkurat sein, damit euer Eintrag mit relevanten Suchanfragen verknüpft wird. Wählt anstelle von allgemeinen Kategorien eher spezifische Kategorien, die euer Kerngeschäft gut beschreiben. Eine gute Methode um repräsentative Kategorien für euren Eintrag zu finden, ist es, euch selbst die Frage zu stellen: ‘Was ist meine Firma?’. Achtet darauf, dass ihr das erfasst, was euer Geschäft tatsächlich ist und nicht was ihr anbietet oder verkauft - demnach wäre “Bäckerei” eine gute Kategorie im Gegensatz zu “Kuchen” oder “Brot”.

Ihr solltet zudem auch keine standortbezogenen Angaben im Kategorie-Feld unterbringen. Für zusätzliche Information dieser Art könnt ihr das Feld ‘Beschreibung’ verwenden und, falls angebracht, auch die Funktion Einzugsgebiete nutzen.

Ihr werdet aufgefordert, mindestens die erste Kategorie aus der Liste unserer Standard-Kategorien auszuwählen - sobald ihr anfangt, im Kategorien-Feld zu tippen, werden euch automatisch erhältliche Kategorien vorgeschlagen.



Wir empfehlen euch, dass ihr die am besten zutreffende und die zugleich spezifischste Kategorie für euren Eintrag auswählt - für jede speziellere Kategorie kann Google die allgemeinere Kategorie automatisch bestimmen. Das heißt, wenn ihr ein mexikanisches Restaurant habt, dann solltet ihr “Mexikanisches Restaurant” auswählen anstelle von nur “Restaurant” - Google weiß dann automatisch, dass ein mexikanisches Restaurant auch unter den breiteren Begriff Restaurant fällt.

Ihr könnt insgesamt bis zu fünf Kategorien eingeben. Um eine weitere Kategorie hinzuzufügen, klickt einfach auf ‘Weitere Kategorie hinzufügen’ und ihr erhaltet ein zusätzliches Eintragsfeld. Beschränkt euren Eintrag auf genau eine Kategorie pro Kategorie-Feld. Mehr als eine Kategorie pro Feld einzugeben verstößt gegen unsere Qualitätsrichtlinien und kann dazu führen, dass euer Eintrag gesperrt wird und nicht in Google Maps erscheint. Solltet ihr keine exakt zutreffende Standard-Kategorie finden, dann wählt einfach eine Kategorie aus, die euer Geschäft am besten beschreibt und fügt dann spezifischere, selbstgewählte Kategorien hinzu. Solltet ihr unsicher sein, wie ihr euer Geschäft am besten kategorisiert, dann könnt ihr auch in unserem Google Maps-Hilfeforum mit anderen Geschäftsinhabern diskutieren und dort Tipps erhalten.



Wir hoffen, dass euch diese Information dabei hilft, treffende Kategorien auszuwählen und klare Beschreibungen für euren Brancheneintrag in Google Places zu erstellen. Falls ihr weitere Fragen habt, dann besucht auch gerne unser Google Maps-Hilfeforum.

Post von Sabine Borsay (Consumer Operations) und Claudia Pfalzer (Local Search Quality)

Montag, 24. Januar 2011

Umgang mit der geplanten Downtime einer Website

Hin und wieder bekommen wir die Frage gestellt, ob die Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnissen von Google negativ beeinflusst werden kann, wenn eine Site nicht erreichbar ist und der Googlebot vergeblich versucht diese zu crawlen. Manchmal sind Ausfallzeiten unvermeidlich: ein Webmaster könnte die Website vom Netz nehmen, um notwendige Wartungsarbeiten aufgrund rechtlicher oder kultureller Anforderungen durchzuführen. Geplante Ausfallzeiten, die nicht eindeutig als solche gekennzeichnet sind, können durchaus die Reputation einer Website negativ beeinträchtigen. Wir können das Crawlen, die Indexierung und das Ranking zwar nicht garantieren, es gibt aber Vorgehensweisen mit geplannten Ausfallzeiten umzugehen, ohne die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen negativ zu beeinflussen.

Anstatt den HTTP-Statuscode 404 (nicht gefunden) zurückzugeben oder eine Fehlerseite mit dem Statuscode 200 (OK) anzuzeigen, ist es beispielsweise besser, den HTTP-Statuscode 503 (Service nicht verfügbar) zu verwenden. Dieser teilt Suchmaschinen-Crawlern mit, dass es sich um eine temporäre Downtime handelt. Des Weiteren haben Webmaster die Möglichkeit, Besuchern und Suchmaschinen-Crawlern ein voraussichtliches Datum mitzuteilen, an dem die Website wieder erreichbar ist. Hierbei kann ein optionales “Retry-After”-Header-Feld definiert werden, falls die sekundengenaue Dauer der Ausfallzeit oder das geschätzte Datum der erneuten Erreichbarkeit der Website bekannt sind. Der Googlebot kann diese Information dann ggf. verwenden, um den Zeitpunkt des erneuten Crawlens der URL zu bestimmen.

Die Rückgabe des Statuscodes 503 ist auch in einigen anderen Situationen sinnvoll. Wir begegnen häufig Problemen mit Websites, die den Statuscode 200 (OK) bei Serverproblemen, Ausfallzeiten, Bandbreitenüberschreitungen oder bei temporär nicht erreichbaren Websites (“Under Construction”) zurückgeben. Die Rückgabe des Statuscode 503 ist dabei die beste Lösung in allen zuvor genannten Situationen. Genauso wie bei geplanten Ausfallzeiten z. B. im Falle einer Hardwarewartung, ist es empfehlenswert einen zusätzlichen Server einzusetzen, welcher den Statuscode 503 zurückgibt. Jedoch ist es wichtig, dass der 503-Statuscode nicht als permanente Lösung eingesetzt wird: der langandauernde Einsatz kann ein Anzeichen dafür sein, dass eine URL dauerhaft nicht erreichbar ist und deshalb möglicherweise aus dem Google-Index entfernt wird.

header('HTTP/1.1 503 Service Temporarily Unavailable');
header('Retry-After: Sat, 8 Oct 2011 18:27:00 GMT');
Beispiel für 503 (Service nicht erreichbar) Serverantwort beim Einsatz von PHP

Ähnlich wie beim Erstellen nützlicher 404-Seiten, ist es auch empfehlenswert eine individuelle 503-Fehlerseite bereitzustellen, die Benutzern die aktuelle Situation erklärt und darüber informiert, zu welchem Zeitpunkt die Site wieder erreichbar sein wird. Weitere Informationen bezüglich HTTP-Statuscodes findet ihr hier (Englisch): RFC 2616.

Veröffentlicht von Tomer Honen und Kaspar Szymanski, Search Quality Team, Dublin

Freitag, 21. Januar 2011

Wozu dienen die Google Webmaster-Tools? Ein Einstieg

Wir freuen uns, dass wir in letzter Zeit viele neue Leser gewinnen konnten. Für alle Neulinge und alle, die sich vielleicht einfach noch nicht damit befasst haben, hier ein kleines Video, das unsere Webmaster-Tools noch einmal vorstellt.




Transkript:

Das Internet ist einfach toll. Ihr könnt eure Werke problemlos der ganzen Welt zeigen. Genau wie Alice, die einen Onlineshop für handgefertigten Schmuck eröffnet hat.

Nun möchte sie natürlich, dass ihre Website auf Google gefunden wird. Mit Google Webmaster-Tools kann Alice dafür sorgen, dass Google ihren Shop findet und als Suchergebnis anzeigt. Webmaster-Tools meldet ihr Fehler, die Google beim Lesen ihrer Website findet, sodass Alice diese korrigieren kann und alle ihre Seiten in den Suchergebnissen erscheinen.

Sobald Alice eine neue Produktseite erstellt, kann sie mit Webmaster-Tools prüfen, ob andere Websites auf sie verweisen und wie oft sie in den Suchergebnissen von Google erscheint. Anhand dieser Daten kann sie die erfolgreichsten Seiten und Produkte in ihrem Shop ausfindig machen, diese weiter fördern und die Zugriffszahlen auf ihre Website erhöhen.

Webmaster-Tools prüft ihre Website regelmäßig auf Malware und andere Probleme und sendet ihr sogar eine E-Mail, falls etwas gefunden wird. So kann Alice dank Google Webmaster-Tools sicher sein, dass mit ihrer Website alles in Ordnung ist.

Veröffentlicht von Daniela Loesser, Search Quality Team

Mittwoch, 19. Januar 2011

Video-XML-Sitemaps: Fragen und Antworten

Vor einigen Monaten haben wir an einem englischsprachigen Online-Seminar zu Video-XML-Sitemaps teilgenommen. Das Publikum war ziemlich auf Zack und wir möchten uns mit einem kleinem Geschenk bedanken: einer Zusammenfassung der Fragen und Antworten zu Video-XML-Sitemaps!

Dieses Q&A sollte auch für all jene interessant sein, die nicht am Online-Seminar teilnehmen konnten.


Dieses englischsprachiges Online-Seminar deckt die Grundlagen von Video-XML-Sitemaps sowie Best Practices ab - nahezu alles, was man für die Einreichung eines Video-Feeds wissen sollte.

Hier findet ihr also die Fragen und Antworten:

1. Kann die Quelle/der Inhalt des Videos (eventuell ein Drittanbieter) auf einer anderen Website gehostet werden? Kann ich zum Beispiel meine Videos auf YouTube hosten und trotzdem über die Google Videos-Suche gefunden werden?

Ja, ihr könnt eure Videos über einen Drittanbieter hosten. Lediglich die Wiedergabeseite, also die URL zwischen dem <loc>-Tag, muss sich auf eurer Website befinden. <video:content_loc> und <video:player_loc> können URLs auf einer anderen Website oder Sub-Domain enthalten.

Seht euch zum Beispiel dieses Snippet aus einer gültigen Video-XML-Sitemap an. Der Inhalt wird auf einer Sub-Domain gehostet, die nicht die Wiedergabeseite ist:

<url>
<loc>http://www.example.com/videos/some_video_landing_page.html</loc>
<video:video>
<video:thumbnail_loc>http://www.example.com/thumbs/123.jpg</video:thumbnail_loc>
<video:title>Grilling steaks for summer</video:title>
<video:description>Alkis shows you how to get perfectly done steaks every time</video:description>
<video:content_loc>http://video-hoster.example.com/video123.flv</video:content_loc>
<video:player_loc allow_embed="yes" autoplay="ap=1">http://www.example.com/videoplayer.swf?video=123</video:player_loc>
</video:video>
</url>



2. Wenn ich meine Videos über YouTube hoste, kann Google dann überprüfen, ob ich der rechtmäßige Eigentümer bin?

Zurzeit gibt es keine Funktion, mit deren Hilfe ihr als Nutzer, der das Video hochgeladen hat, bestätigen könnt, ob ihr der Eigentümer eines Videos seid. Die Frage der Urheberschaft ist im Web ein komplizierte Sache. Dies gilt nicht nur für Videos, sondern für fast alle Inhalte.


3. Sollten Nutzer, die YouTube-Videos einbetten, auch Video-XML-Sitemaps einreichen, oder ist das unnötig, weil YouTube zu Google gehört?

Google behandelt YouTube wie jede andere Quelle für Videoinhalte. Dennoch müsst ihr keine Video-XML-Sitemap einreichen, wenn lediglich eure auf YouTube gehosteten Videos indexiert werden sollen. Wenn ihr YouTube jedoch als Online-Videoplattform verwendet, also Wiedergabeseiten auf eurer eigenen Website einfügt, wird das Einreichen einer XML-Sitemap empfohlen.


4. Wie lange dauert es, bis Google eine Video-XML-Sitemap überprüft und zugelassen hat?

Das Einreichen von Video-XML-Sitemaps erfolgt in zwei Schritten:

1. Wir rufen die XML-Sitemap ab und analysieren sie auf Syntaxfehler. Dies nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
2. Wir rufen die Inhalte ab, auf die in der XML-Sitemap verwiesen wird, führen Tests durch, validieren Metadaten, machen weitere coole Dinge und indexieren dann das Video. Die für diesen Schritt erforderliche Zeit kann, abhängig von eurer Website und unserer Systemlast, variieren.


5. Welche Tags und Kategorien sind in Video-XML-Sitemaps oder mRSS am wichtigsten? Sollte ich meine eigenen Kategorien erstellen oder gibt es eine Liste, an die ich mich halten sollte?

Zurzeit sind die wichtigsten Metadaten der Titel und die Beschreibung, wobei beide angegeben werden müssen. Das Tag für die Kategorie ist optional und es gibt keine Liste, aus der ihr eine Auswahl treffen könnt.


6. Muss ich HTML5 verwenden, um Video-XML-Sitemaps nutzen zu können?
Hilft HTML5 bei der Erkennung?
Und wenn meine Website HTML5-kompatibel ist, muss ich dann zusätzlich eine Video-XML-Sitemap einreichen?


Die Grundsätze der Videosuche bleiben für HTML5 unverändert. Dennoch empfehlen wir die Verwendung einer Video-XML-Sitemap, unabhängig von der Auszeichnung auf eurer Website. HTML5 kann jedoch hilfreich sein, weil unsere Systeme anhand von Tags wie <video> leichter überprüfen können, ob das Video auf der Seite vorhanden ist.


7. Wenn ich einen iframe verwende, anstatt meine Videos einzubetten, kann Google diese dann immer noch finden?

Wir raten von der Verwendung von iframes zur Einbettung von Videoinhalten auf euren Seiten ab.


8. Kann eine URL für mehrere Videos verwendet werden?

Ja, das ist möglich. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Nutzererfahrung darunter leiden kann. Wenn Nutzer auf ein Videosuchergebnis klicken, möchten sie meist nicht noch nach dem richtigen Video auf der Ergebnisseite suchen.


9. Muss ich eine spezielle robots.txt-Datei für den Googlebot erstellen oder reicht es aus, wenn der Googlebot nicht blockiert wird?

Stellt einfacher sicher, dass der Googlebot nicht blockiert wird.


10. Ich habe eine Miniaturansicht bereitgestellt, diese wird jedoch nicht verwendet. Erstellt Google eigene Miniaturansichten für meine Videos?

Wir versuchen, die von euch bereitgestellte Miniaturansicht zu verwenden, sofern sie gültig ist. Andernfalls erstellen wir selbst eine Miniaturansicht. Wir empfehlen eine Mindestgröße von 120 x 90 Pixel für Miniaturansichten. Zudem akzeptieren wir eine Vielzahl an Formaten, darunter PNG und JPEG.


11. Gibt es Einschränkungen bei der Größe von Videodateien?

Zurzeit gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Größe von Videodateien, wenn die Inhalte über Video-XML-Sitemaps eingereicht wurden.


12. Besteht die Möglichkeit, ein Transkript oder optionale Untertitel für ein Video anzugeben?

Zurzeit leider nicht, aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt.


13. Kann mein Video auch dann indexiert werden, wenn ich Lightbox oder ein Popup zur Anzeige meines Videos verwende?

Dies ist abhängig vom Verwendungsfall und dem Rendering. Wenn die Indexierung durch Suchmaschinen jedoch ein wichtiger Aspekt für euch ist, zählt diese Methode nicht zu den sichersten. In der Webmaster-Hilfe weisen wir darauf hin, dass man beim Design der Website unbedingt darauf achten sollte, die Videoseiten ohne ein allzu komplexes JavaScript- oder Flash-Setup zu konfigurieren. In den meisten Fällen gilt für Crawler die Devise: einfacher ist sicherer.

Sending Video Sitemaps Q&A holiday cheer (English version)

Post von Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead (Veröffentlichung der deutschen Fassung von Jörg Pacher, Search Quality Team)

Freitag, 14. Januar 2011

Braucht man überhaupt noch HTML-Sitemaps?

Heute erklärt Matt Cutts, warum eine Sitemap auf eurer Site trotz Übermittlung an Google immer noch sehr nützlich sein kann - für die User und für eure Rankings.



Die heutige Frage kommt aus Colorado. Sie lautet: Ist es wichtig, auch eine Sitemap für die Nutzer zu erstellen, wenn man schon mit den Webmaster-Tools eine XML-Sitemap an Google übermittelt hat? Anscheinend macht das gar keiner mehr. Ist das im Web 2.0 noch wichtig?

Tja, es kommt drauf an, ob ihr gute Suchmaschinen-Rankings im Web 2.0 erzielen wollt. Und wahrscheinlich wollt ihr das. Sitemaps sind nicht nur für Nutzer gut, mit Sitemaps auf eurer Seite oder mit HTML-Sitemaps habt ihr eine hervorragende Möglichkeit, um den PageRank über eure gesamte Website zu verteilen. Wenn ihr testen wollt, wie gut eure Website gecrawlt werden kann, klickt ihr am besten auf verschiedene Stellen auf eurer Website, und schaut, ob jede Seite erreichbar ist. Eine HTML-Sitemap ist quasi eine Garantie dafür, dass jede Seite aufgerufen werden kann.

Zur Erstellung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei sehr vielen Seiten ist es vielleicht besser, die Sitemap chronologisch oder alphabetisch aufzuteilen, damit ihr nicht Tausende von Links auf einer einzelnen Seite habt. Eine Sitemap kann sehr hilfreich für die Nutzer sein. In vielen Fällen könnt ihr die wichtigsten Seiten ermitteln, oder, wenn ihr nicht jede einzelne Seite hervorheben wollt, könnt ihr die Kategorien auf oberster Ebene auf eurer Website hervorheben. Diese Faktoren sollten also berücksichtigt werden.

Meiner Meinung nach ist es immer gut, eine HTML-Sitemap zu haben. In meinem Blog habe ich zum Beispiel eine Seitenleiste mit allen Posts von jedem Monat, die bis zum Jahr 2005 zurückreichen, oder wann auch immer mein Blog gestartet wurde. So können die Nutzer ganz einfach in der Zeit zurückblättern und der Googlebot kann ebenfalls auf diese einzelnen Posts zugreifen.

Ich empfehle also dringend, neben der XML-Sitemap, die ihr an die Webmaster-Konsole von Google übermittelt, auch eine Sitemap für Nutzer zu erstellen. Sie ist sehr praktisch und nutzerfreundlich und kann richtig gut für eure Suchergebnisse sein.

Veröffentlicht von Daniela Loesser, Search Quality Team

Dienstag, 11. Januar 2011

Video-XML-Sitemaps und mRSS im Vergleich zu Facebook Share und RDFa

Welche Vorteile bietet das Einreichen von Feeds wie Video-XML-Sitemaps und mRSS im Vergleich zu Facebook Share und RDFa? Was ist besser? Lasst uns in die Diskussion einsteigen.

Funktionalität von Feeds im Vergleich zur Auszeichnung auf der Seite

Google akzeptiert Informationen aus Video-Feeds wie Video-XML-Sitemaps und mRSS sowie die Auszeichnung auf der Seite·wie bei Facebook Share und RDFa. Wir empfehlen beides!

Falls eure Ressourcen begrenzt sind, findet ihr in der folgenden Tabelle die Vor- und Nachteile der beiden Methoden. Zu den Hauptunterscheidungsmerkmalen zählen:

  • Während sowohl durch Feeds als auch durch die Auszeichnung auf der Seite Metadaten an Suchmaschinen geliefert werden, sind Video-XML-Sitemaps und mRSS zusätzlich beim Crawlvorgang hilfreich. Möglicherweise finden wir über euren Feed eine neue URL, die wir andernfalls nicht so einfach entdeckt hätten.

  • Die Verwendung von Video-XML-Sitemaps/mRSS setzt voraus, dass die Suchmaschine diese Formate unterstützt, was nicht bei allen Suchmaschinen der Fall ist. Wie der Name bereits sagt, erfolgt die Auszeichnung auf der Seite auf eben dieser, sodass Crawler die Metadaten bei der Indexierung der URL auf organischem Weg abrufen können. Ein Feed-Support ist nicht erforderlich.


Feeds
(Video-XML-Sitemaps und mRSS)
Auszeichnung auf der Seite
(Facebook Share und RDFa)
Von Google akzeptiert
Hilft Suchmaschinen beim Aufspüren neuer URLs mit Videos (verbessert die Auffindbarkeit und die Reichweite)
Stellt strukturierte Metadaten bereit (z. B. Titel und Beschreibung des Videos)
Ermöglicht auch Suchmaschinen ohne XML-Sitemap/mRSS-Unterstützung das Abrufen von Metadaten (Erfassung von Metadaten auf organischem Weg)
Enthält zusätzliche Metadaten wie "Dauer"


Wenn ihr mehr über die Vorteile der einzelnen Feed-Formate (Video-XML-Sitemaps im Vergleich zu mRSS) erfahren wollt, können wir auch hier für Klarheit sorgen. Zunächst einmal könnt ihr beides verwenden. Wir sind Agnostiker. :) Einer der Vorteile von Video-XML-Sitemaps besteht darin, dass wir dieses Format aktiv weiterentwickeln und es so schnell um weitere Spezifikationen erweitern können.

Deshalb unser Rat: Verwendet Video-XML-Sitemaps, falls ihr komplett von vorne beginnt.

Video-XML-SitemapsmRSS
Von Google akzeptiert
Gibt es schon sehr lange und wird allgemein akzeptiert
Kann sehr schnell vom Team der Google Videos-Suche erweitert werden

Ihr brennt darauf, eine Diskussion zu Feeds oder zur Auszeichnung auf der Seite anzuregen? Dann besucht uns im Bereich zu XML-Sitemaps im Webmaster-Forum.

Video Sitemaps & mRSS vs. Facebook Share & RDFa (English version)

Post von Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead (Veröffentlichung der deutschen Fassung von Jörg Pacher, Search Quality Team)

Mittwoch, 5. Januar 2011

Mit den Webmaster-Tools ins neue Jahr

Kürzlich hat das Team der Webmaster-Tools die Funktionen "Suchanfragen" und "Links zu Ihrer Website" aktualisiert.

Suchanfragen enthält die häufigsten Seiten:
Im vergangenen Jahr haben wir wichtige Änderungen an den Suchanfragen in den Webmaster-Tools vorgenommen. Zu dieser unheimlich beliebten Funktion haben wir sehr viel Feedback erhalten. Ein häufig genannter Wunsch war, dass es die Möglichkeit geben sollte, Daten zu den Suchanfragen für die einzelnen Seiten einer Website anzeigen zu können. Auch wir waren der Meinung, dass dies hilfreich wäre. So haben wir uns sofort daran gemacht, diese Option in die Suchanfragen einzubauen. Endlich hat unsere Arbeit Früchte getragen, die ihr nun ernten könnt. Wenn ihr jetzt die Suchanfragen in den Webmaster-Tools aufruft, seht ihr einen neuen Tab namens "Die häufigsten Seiten". Der Tab "Die häufigsten Seiten" enthält Daten zu Impressionen, Klicks und Positionen für die häufigsten Seiten eurer Website entsprechend ihrer Leistung in den Suchergebnissen von Google.


Wenn ihr auf eine der aufgelisteten Einzelseiten klickt, seht ihr eine Liste der Suchanfragen, die Zugriffe auf diese Seite generiert haben. Darüber hinaus werden die Impressionen und die Anzahl der Klicks für jede Suchanfrage aufgelistet.


Wie in der Ansicht "Die häufigsten Suchanfragen" könnt ihr auf eine bestimmte Suchanfrage klicken, um detailliertere Daten aufzurufen und die Leistung der Suchanfrage auf der gesamten Website zu beurteilen.


Um das Filtern in den Suchanfragen zu erleichtern, gibt es nun Kreisdiagramme, die die Anteile von Suchtyp, Ort und Zugriffen visuell darstellen. In der Ansicht "Die häufigsten Suchanfragen" könnt ihr jetzt beim Filtern von Suchanfragen auch "mit" bzw. "ohne" angeben.



"Links zu Ihrer Website" mit Zwischenlinks:
Auf der Seite "Links zu Ihrer Website" ist nun erkennbar, ob eine bestimmte URL umgeleitet wird. Bei einem Link zu einer Website, der mit URL1 verknüpft ist und dann auf URL2 umgeleitet wird, zeigen wir nun den Link von URL1 zu URL2 als Zwischenlink. Darüber hinaus gibt es jetzt eine Option "Alle Links herunterladen" in allen Tabellen auf der Seite "Links zu Ihrer Website".


Vielleicht könnt ihr diese neuen Funktionen gleich für eure Website ausprobieren. Wenn ihr möchtet, könnt ihr uns gerne einen Kommentar senden oder in unserem Webmaster-Forum posten. Das Team von Webmaster-Tools wünmscht euch eine frohes und erfolgreiches 2011!

Webmaster Tools’ Holiday Update (English version)

Post von Jonathan Simon, Webmaster Trends Analyst (Veröffentlichung der deutschen Fassung von Jörg Pacher, Search Quality Team)