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Wir haben kürzlich eine Änderung an unserem Ranking-Algorithmus vorgenommen, die es Nutzern einfacher macht, eine größere Anzahl von Ergebnissen einer einzelnen Website zu finden. Für Suchanfragen, die ein starkes Interesse an einer bestimmten Domain erkennen lassen, wie beispielsweise [exhibitions at amnh], zeigen wir nun mehr Ergebnisse der relevanten Website an:



Vor der Änderung wurden nur zwei Ergebnisse von www.amnh.org für diese Suchanfrage angezeigt. Jetzt erkennen wir, dass der Nutzer sich für die Website des "Museum of Natural History" interessiert und zeigen darum sieben Ergebnisse der Domain amnh.org an. Da der Nutzer nach Ausstellungen in diesem Museum sucht, ist es so viel wahrscheinlicher, dass er schneller findet, wonach er sucht. Einige weitere Ergebnisse für diese Suchanfrage stammen von anderen Websites, da wir die Vielfältigkeit in den Ergebnissen erhalten möchten. 

Wir überprüfen unsere Ranking-Methoden und die Benutzeroberfläche ständig und versuchen Verbesserungen einzuführen. Wir nehmen jedes Jahr Hunderte von Änderungen vor. Wir hoffen, dass die aktuelle Umstellung den Nutzern dabei hilft, tiefer gehende Ergebnisse einer einzelnen Website zu finden, ohne dabei die Vielfältigkeit auf der Ergebnisseite außer Acht zu lassen.

Showing more results from a domain (English version)

Post von Samarth Keshava, Software Engineer (Veröffentlichung von Jörg Pacher, Search Quality Team)

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Niemand macht sich gerne doppelt Arbeit. Manchmal lässt es sich aber leider nicht vermeiden. Wenn ihr Google Analytics verwenden möchtet, müsst ihr euren Seiten einen JavaScript-Tracking-Code hinzufügen. Um die Inhaberschaft eurer Website in anderen Google-Produkten wie zum Beispiel den Webmaster-Tools zu bestätigen, müsst ihr ein Meta-Tag, eine HTML-Datei oder einen DNS-Datensatz zu eurer Website hinzufügen. Diese Aufgaben sind sich sehr ähnlich und gleichzeitig völlig unabhängig voneinander. Zumindest waren sie das bis vor kurzem.

Ihr könnt jetzt ein Google Analytics-JavaScript-Snippet verwenden, um die Inhaberschaft für eure Website zu bestätigen. Falls ihr Google Analytics bereits eingerichtet habt, braucht ihr nur noch auf eine Schaltfläche zu klicken, um eure Inhaberschaft zu bestätigen.



Dies funktioniert nur mit dem neueren asynchronen Analytics-JavaScript. Dies wäre also ein guter Zeitpunkt für eine Migration. Wenn ihr Google Analytics noch nicht eingerichtet bzw. noch keine Bestätigung durchgeführt habt, legt los und richtet zuerst Google Analytics ein. Anschließend könnt ihr die Inhaberschaft für eure Website bestätigen. So spart ihr ein wenig Zeit - und wer möchte das nicht? Wie bei allen anderen Bestätigungsmethoden muss das Google Analytics-JavaScript-Snippet auf eurer Website bleiben, andernfalls läuft eure Bestätigung aus. Ihr müsst außerdem immer Administrator des Google Analytics-Kontos sein, das dem JavaScript-Snippet zugeordnet ist.

Wie ihr wisst, könnt ihr nach der Bestätigung eurer Inhaberschaft über die Seite "Überprüfungsdetails" schnell und einfach weitere bestätigte Inhaber hinzufügen. Es muss nicht jeder Inhaber eine eigene manuelle Bestätigung durchführen. Noch mehr Zeit und Aufwand gespart!


Wir haben darüber hinaus eine verbesserte Benutzeroberfläche für die Bestätigung eingeführt. Auf der neuen Bestätigungsseite erhaltet ihr mehr Informationen zu den einzelnen Bestätigungsmethoden. In einigen Fällen stehen euch jetzt detaillierte Anweisungen zum Durchführen der Bestätigung für euren spezifischen Domain-Registrator bzw. -Anbieter zur Verfügung. Ist euer Anbieter aufgelistet, braucht ihr nicht mehr dessen Dokumentation zu durchstöbern, um herauszufinden, wie man einen DNS-Datensatz hinzufügt. Wir liefern euch die Anleitung.

Mit diesen neuen Bestätigungsfunktionen gewinnt ihr vielleicht nicht genug Zeit für ein neues Hobby, aber wir hoffen, dass der Bestätigungsprozess damit ein bisschen angenehmer wird. Bei Fragen findet ihr wie immer Unterstützung im Webmaster-Forum.

Verification time savers —  Analytics included! (English version)

Post von Sean Harding, Software Engineer (Veröffentlichung von Jörg Pacher, Search Quality Team)

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Zusatzdomains, auch Add-On-Domains genannt, werfen immer wieder Fragen auf. Im heutigen Video erklärt Matt Cutts, was Add-On-Domains sind und wie er damit umgehen würde.



Die heutige Frage kommt von Land Lubber in Colorado. Land Lubber hat viele Fragen gestellt, einige ein bißchen interessanter als andere. Ich dachte jedoch, die folgende Frage ist wirklich gut:

"Was hältst du von Add-on-Domains?" Bestraft Google mich, wenn ich mehr als eine Add-on-Domain auf deren Website habe oder wenn sie selbst gehostet werden? Wäre es beispielsweise schlimm, wenn 2, 5 oder 10 Websites von der gleichen IP-Adresse kommen?"

Nun, reden wir zunächst einmal darüber, was Add-on-Domains überhaupt sind. Nicht jeder hat diesen Begriff schon einmal gehört. Angenommen, ich habe die Website "mattcutts.com". Eine Add-on-Domain ist etwas, was euer Webhost euch für Ähnliches anbietet, wenn z. B. alles Teil des Gesamtpakets ist, wo ihr "mat-cuts.com" erhalten könnt. Üblicherweise hat eine Add-on-Domain die Bedeutung einer separaten Website. Gehen wir darauf mal etwas näher ein.

Angenommen, meine Domain lautet beispielsweise "mattcuts.com". Vielleicht möchte ich aber auch eine Domain namens "matt-cuts.com" registrieren. Ich persönlich würde, anstatt beide als separate Seiten zu entwickeln, eine Weiterleitung von "matt-cuts.com" zu "mattcuts.com" einrichten. Und das aus dem einfachen Grund, weil beide Domains sich sehr ähnlich sind, vielleicht unterscheidet sie nur ein Bindestrich oder eine andere gTLD, wie "net" anstatt "com". Viele Leute erwarten, dass dies genau dieselben Websites sind. Wenn ihr also eine Add-on-Domain einrichtet, bei der ihr mehrere Domains registriert, habe ich hier zwei Tipps für euch. Wenn ihr einerseits Domains registriert, die vollkommen unterschiedlich sind, also ein anderes Branding und einen anderen Domain-Namen haben und ihr sofort erkennen könnt, dass sie völlig verschieden sind, entwickelt diese auch als völlig unterschiedliche Websites mit anderen Vorlagen, anderem funktionellem Layout und allem, was sonst noch dazu gehört. Andererseits könnt ihr auch ganz einfach hingehen und die Tippfehler und häufigen Alias oder anderen Möglichkeiten, die ein Nutzer beim Tippen eures Domain-Names eingeben könnte, kaufen und eine 301-Weiterleitung auf eure Website einrichten. Dieser Ansatz geht ein bißchen in die Richtung: "Wie viele Websites kann ich erstellen, bevor ich den Eindruck erwecke, ich sei irgendwie komisch, künstlich oder so ähnlich?"

Wir haben natürlich auch unzählige Websites gesehen, bei denen es zwei oder drei verschiedene Domain-Namen gibt. Eine zielt beispielsweise auf Männerbekleidung ab, die andere auf Damenbekleidung, eine weitere auf Kinderbekleidung. Diese können miteinander verknüpft werden und doch voneinander abgegrenzt sein, indem das Branding ein wenig anders und nicht zu künstlich gestaltet wird. Aber stellt euch mal Folgendes vor: Ein Konkurrent schaut sich eure Website an und sieht in der Fußzeile am Ende der Seite eine riesige Liste voller Links, die sich gar nicht großartig voneinander unterscheiden. Gleiche Vorlage, gleiches Branding, nichts anderes als Domain-Namen mit Suchbegriffen. Das kann einen schlechten Eindruck machen. Sobald also die Frage nach Add-on-Domains gestellt wird, würde ich diese auf unterschiedliche Arten beantworten.

Entweder würde ich dazu raten, die Domain-Namen voneinander abzugrenzen und diese dann zu entwickeln. Solange ihr bloß ein paar Domains habt, ist es auch sinnvoll diese miteinander zu verknüpfen. Oder richtet eine 301-Weiterleitung bei Tippfehlern, Bindestrichen, unterschiedlichen Programmen, und ähnlichem ein. Aus Google wird beispielsweise manchmal "pornGoogle" oder wir registrieren eine Domain, wofür wir Schlichtungsverfahren durchlaufen müssen, um Domain-Namen mit dem darin enthaltenen Begriff Google zu erhalten, die von Leuten registriert wurden. Google wird dann für diese Domains eine 301-Weiterleitung einrichten. Das war eine ziemlich ausführliche Antwort auf deine Frage. Falls ihr Domain-Namen als Teil eines Gesamtpakets anbieten möchtet, würde ich diese entweder ein wenig voneinander abgrenzen und separat entwickeln oder falls diese sehr ähnlich sind, eine 301-Weiterleitung einrichten. Beides ist sinnvoll. Ich würde jedoch eine riesige Anzahl an Websites vermeiden, die alle automatisch erstellt wurden und ein bißchen nach Spam aussehen, weil ihr weder Zeit noch Leidenschaft in die individuelle Entwicklung dieser Domains investiert habt.

Veröffentlicht von Daniela Loesser, Search Quality Team

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Ihr könnt jetzt in den Webmaster-Tools eure Video-XML-Sitemap noch besser auf Fehler überprüfen! Als neues Labs-Feature zeigen wir Probleme mit der Video-Sitemap an. Beispielsweise:
  • URLs werden von robots.txt blockiert
  • Probleme mit der Größe der Vorschau (Thumbnails) (160x120px ist ideal. Alles was kleiner als 90x50 ist, wird abgelehnt.)


Video-XML-Sitemaps unterstützen uns beim Crawlen und Extrahieren von Informationen über eure Videos, damit wir sie entsprechend in den Suchergebnissen darstellen können.

Falls ihr euch zum ersten Mal mit Video-XML-Sitemaps beschäftigt, empfehlen wir euch die Hilfe zu Video-Sitemaps. Ansonsten schaut doch gleich in die Webmaster-Tools um euch mit dem neuen Labs-Feature vertraut zu machen!

To err is human, Video Sitemap feedback is divine! (English version)

Post von Jackie Lai, Video Search Team (Übersetzung von Jörg Pacher, Search Quality Team)

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Wenn ihr einer Sitemap oder einem mRSS-Feed Videoinformationen hinzufügen möchtet, müsst ihr den Speicherort des Videos angeben. Es muss also eines von zwei Tags angegeben sein, entweder videos:player_loc oder videos:content_loc. Bei einem mRSS-Feed lauten die entsprechenden Tags media:player bzw. media:content. Wir benötigen diese Informationen, um zu überprüfen, ob es tatsächlich ein Live-Video auf der Zielseite gibt, und um für das Ranking Metadaten und Signale aus der Bytefolge des Videos zu extrahieren. Wenn nicht eines dieser Tags eingefügt ist, können wir das Video nicht überprüfen und eure Sitemap/euer mRSS-Feed wird nicht gecrawlt. Damit es etwas klarer wird, findet ihr hier noch weitere Einzelheiten über diese Elemente.


Angabe von Video Speicherorten:

Player-Speicherort/-URL: URL des Players (z. B. .swf) mit entsprechenden Argumenten, die das eigentliche Video laden und abspielen.
Content-Speicherort/-URL: Bytefolge des eigentlichen Rohvideos (z. B., .flv, .avi), die den Video-Content enthält.


Voraussetzungen:

Es wird entweder der Speicherort des Players video:player_loc oder des Contents video:content_loc benötigt. Wir empfehlen euch jedoch dringend, beide Speicherorte anzugeben, weil sie jeweils einem unterschiedlichen Zweck dienen. Der Speicherort des Players wird vorwiegend dazu benutzt, um zu überprüfen, ob ein Video auf einer Seite existiert. Der Speicherort des Contents hilft uns, mehr Signale und Metadaten zu extrahieren, damit wir eure Videos richtig in die Rangfolge eingliedern können.

URL-Erweiterungen auf einen Blick:

XML-Sitemap:mRSS: Content:
<loc><link>URL der Wiedergabeseite
<video:player_loc><media:player> (url-Attribut)die SWF-URL
<video:content_loc><media:content> (url-Attribut)die URL der FLV-Datei oder anderer Rohdaten des Videos

Beachtet: Alle URLs sollen eindeutig sein (jede URL in eurer gesamten Video-XML-Sitemap bzw.eurem mRSS-Feed sollte eindeutig sein)

Wenn ihr sichergehen wollt, dass nur der Googlebot auf euren Content zugreifen kann, könnt ihr eine umgekehrte DNS-Suche durchführen.

Weitere Informationen zu Google Videos findet ihr in unserer Hilfe. In unserem Hilfeforum könnt ihr darüber hinaus Fragen stellen und nach Antworten suchen.

Video Sitemaps: Understanding location tags (English version)

Post von Nelson Lee, Product Manager Video Search (Veröffentlichung von Jörg Pacher, Search Quality Team)

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Wir wissen, dass einige von euch, oder eure Kunden oder Kollegen, vielleicht gerade erst mit dem Veröffentlichen von Videos im Web beginnen. Um den Einstieg zu erleichtern - was die Indexierung von Videos und was Video-Sitemaps betrifft - haben wir dieses Video aufgenommen. Nelson Lee, der Video Search Product Manager, erklärt hier alles auf einfache Weise:



Vor einiger Zeit haben wir einige Best Practices vorgestellt, um den Video-Content in Google indexiert zu bekommen. Kürzlich haben wir eine (englischsprachige) Einstiegsseite mit Informationen über Video-Sitemaps in der Hilfe für Webmaster hinzugefügt. Dort erfahrt ihr mehr über das Wie und Warum von Video-Sitemaps. Schaut doch einfach vorbei und teilt uns mit, was ihr davon haltet!

Video Sitemaps 101: Making your videos searchable (English version)

Post von Amy MacIsaac, Content Partnerships (Übersetzung von Jörg Pacher und Daniela Loesser)

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In diesem Video antwortet Matt Cutts auf eine Frage zum Standort-Targeting.
Außerdem stellt er ein wenig verspätet seine neue alte Frisur vor. ;)



Willkommen bei einer neuen Runde der Webmaster-Videos! Und Überraschung – ich habe wieder Haare! Ich habe sie letzten Monat wachsen lassen. Sie sind zwar noch kurz, aber ich habe wenigstens keine Glatze mehr. Kommen wir gleich zur beliebtesten Frage. Sie stammt von Dave Davis aus Dublin in Irland. Dave fragt: "Hallo Matt. AdWords ermöglicht ziemlich genaues Standort-Targeting. Warum unterstützt ihr in Webmaster-Tools nur Targeting in einem Land? Das würde ein jahrelanges Problem für Webmaster mit Targeting in mehreren Ländern lösen."

Das ist eine gute Frage, Dave. Hm, darauf gibt es mindestens zwei Antworten. Meine erste Antwort wäre, dass ich immer hellhörig werde, wenn ihr jemandem die Möglichkeit gebt, zu sagen "Ich bin relevant für Land A, Land B, Land C, Land D" bis zu Land Z, bis zu dem Punkt, an dem sie sagen: "Weißt du was? Ja, ich bin relevant für all diese Länder. Ich bin relevant im Tschad und in Chile. Also, zeigt mich für jedes einzelne Land an." Also, zumindest am Anfang, egal, ob bei Meta-Tags, die anzeigen, für welches Land ihr relevant seid, oder beim Targeting in Webmaster-Tools. Ich war ein bisschen besorgt, dass die Leute sagen würden: "Ja! Aktiviere jedes Kontrollkästchen." Sogar auf dem Spam-Berichtsformular sehen wir manchmal: "Ja, ich aktiviere alle Optionen, ausgeblendeter Text, klar, Cloaking, warum nicht, jedes einzelne." Und das sind nicht gerade aussagekräftige Informationen.

Uns interessiert, wie das aussieht, wie die Qualität der Daten ist, bevor wir euch die Möglichkeit geben, zu sagen: "Ich bin relevant für jedes Land! Zeigt mich in Lybien, ach was, zeigt mich in jedem Land auf der Welt!" Die andere Sache, die man beachten muss, ist, dass ihr jetzt mit AdWords dafür zahlt. Viele der Features, die in Webmaster-Tools auftauchen, wie Bevollmächtigungen usw. tauchten schon viel früher in AdWords auf, denn da ihr für AdWords bezahlt, erwartet ihr auch eine höhere Servicequalität. Also wirklich eine gute Feature-Idee.

Wenn wir das realisieren könnten, die benötigten Ressourcen hätten, es die Indexqualität verbessern würde und die Programmierer genug Zeit dafür hätten, würde ich das definitiv unterstützen. Ich möchte nur sicherstellen, dass das nicht zu irgendwelchem Spam führt. Aber die Anfrage ist berechtigt, und wir werden uns damit in Zukunft beschäftigen, also vielen Dank für den Vorschlag.

Veröffentlicht von Daniela Loesser, Search Quality Team

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Habt ihr euch manchmal Gedanken darüber gemacht, wie hoch der Anteil eures Traffics ist, der nicht von wirklichen Benutzern erzeugt wird? Matt Cutts geht im heutigen Video auf diese Frage ein.



Die heutige Frage kommt von Zac. Zac, du hattest Glück, denn wann immer ich die Google Moderator-Seite geladen habe, war die Frage ganz oben, also lasst uns anfangen und hier einsteigen. Zac fragt:

"Das AdWords-Keyword-Tool gibt eine Schätzung des Suchverkehrs für ein genau passendes oder ein weitgehend passendes Keyword. Wie viel Prozent dieses Verkehrs sind wohl Marketers, SEOs, Analytiker, Geschäftsinhaber usw., die nach ihren eigenen Keywords suchen?"

Eine interessante Frage. Ich glaube nicht, dass der Anteil sehr hoch ist, und ich gebe euch auch eine Begründung. Oder besser zwei.

Erstens, seht euch an, wie viele Menschen beispielsweise mir oder Danny Sullivan auf Twitter folgen oder meinen Blog abonnieren... das sind insgesamt etwa 50.000. Also: 50.000 Menschen verfolgen Danny, etwa 50.000 verfolgen mich, etwa 50.000 lesen meinen Blog... und was sagt mir das? Wenn ihr euch einen beliebten Blog aus der Sicht eines SEO anseht, gibt es 50.000 oder 100.000 Menschen, die an der Sichtweise des SEO interessiert sind, aber verglichen mit den Abermillionen Menschen, die jeden Tag Suchanfragen stellen, ist das ein ziemlich kleiner Prozentsatz.

Auf der anderen Seite haben wir das AdWords-Keyword-Tool, und ich glaube, dass viele Tools in Google toll funktionieren, also Suchanfragen filtern, die zum Beispiel irgendwie künstlich aussehen, die sich wiederholen oder zu schnell gestellt werden oder irgendwie nach automatischen Anfragen aussehen. Ich glaube, auch wenn wir diese Anfragen nicht filtern würden, würde sich das kaum auswirken, aber ich denke, unsere Filter sind ziemlich gut. In bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel der Suchmaschinenoptimierung, werden diese Ergebnisse manchmal vielleicht ein bisschen verzerrt, weil die Leute die Rankings prüfen oder ähnliche Dinge, aber wenn man mal davon absieht und weiter ins Detail geht, denke ich, dass sie relativ genau sind und nicht von den verschiedenen Marketern und SEOs und Rangprüfern und automatischen Suchen usw. verzerrt werden, also sind die Zahlen vielleicht nicht perfekt, aber bis zu einem gewissen Prozentsatz ziemlich genau, würde ich sagen.

Veröffentlichung von Jörg Pacher, Search Quality Team

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Im heutigen Video gibt Tipps, um Blogs oder Content Management Systeme vor Angriffen von Hackern zu schützen.

Eine kleine Anmerkung noch: in der Zwischenzeit ist WordPress 3.0.1 die aktuelle Version.



Unsere Frage des Tages kommt von ConroyDave aus Boston, Massachusetts. Er fragt:

"Ich habe mir gerade dein Blog angeschaut. Und habe gesehen, dass das Blog mit WordPress erstellt wurde. Wie schützt du dich vor Hackern? Seit letztem Monat besitze ich PR 5, und erhalte seitdem jede Minute Dutzende Hackerversuche."

Das ist eine sehr gute Frage. Und es stimmt, dass WordPress wegen seiner Beliebtheit und seiner weiten Verbreitung eine Zielscheibe für viele Hackerversuche ist. Besonders für Hacker, die bemerkt haben, dass es ältere Versionen von WordPress gibt, die etwas anfälliger sind. Was ich also als Erstes mache: Ich kümmere mich darum, dass mein Server immer aktuell gepatcht ist. Es sollte immer die aktuellste Version verwendet werden. Momentan müsste das Version 2.9.2 sein, aber Version 3.0 wird schon getestet. Diese Version wird noch ein Stück sicherer sein.

Was ich außerdem mache: Die HT-Zugriffsdatei, .htaccess, die in WP-Admin liegt, kann geändert werden. Ich kann entscheiden, dass nur wenige
IP-Adressen, und zwar nur die, die ich explizit auf meine Whitelist gesetzt habe, auf mein WP-Admin-Verzeichnis zugreifen können. Im Klartext bedeutet das, wenn jemand von irgendwo aus dem Internet zugreifen will, kann er sich nicht einloggen; eine Fehlermeldung erfolgt. Wenn man aber von der eigenen IP-Adresse oder Googles firmeninterner IP-Adresse oder einer kleinen Anzahl festgelegter IP-Adressen zugreift, dann darf man sich einloggen.

Man braucht immer noch ein Passwort und ich benutze möglichst ein relativ langes Passwort. Das ist die beste Möglichkeit, wie ich mich schützen kann. Versuch' also neben den Patches deine Einstellungen so zu ändern, dass Hacker nicht an dein Admin-Verzeichnis kommen, es sei denn es handelt sich um eine der von dir festgelegten IP-Adressen. Das ist zwar noch nicht die perfekte Lösung. Falls zum Beispiel dein Webhost gehackt wird und man Datenbankpasswörter anderer Kunden oder Ähnliches lesen kann, wird dich das nicht schützen. Aber wenn du meine zwei Ratschläge beachtest, hilft es dir dabei dein WordPress, oder jede andere Software, vor potenziellen Hackerangriffen zu schützen.

Veröffentlicht von Jörg Pacher, Search Quality Team